Diese verflixte Eins

Am vergangenen Wochenende wollte eine Freundin unbedingt mal wieder Bowlen gehen. Das sei ja viel cooler und hipper als Kegeln, meinte Christina. Wir nahmen also noch weitere Freunde mit und bildeten zwei Teams. Unser Deal: Das Verlierer-Team musste den Gewinnern ein Eis ausgeben. Damit war unser Ehrgeiz geweckt. Ich muss dazu aber sagen: Sportlich gesehen bin ich nicht unbedingt eine Bereicherung. Und deshalb war das Spiel für mich auch eher frustrierend. In der Regel war es ein Kegel, der bei mir zu Boden fiel. Wenn ich Glück hatte, dann auch mal zwei oder drei. Das Ergebnis war nicht verwunderlich. Mein Team musste zum Portemonnaie greifen. Christina bemerkte später: „Also beim Kegeln wären alle glücklich gewesen, dich in der Gruppe zu haben. Aber so war das nichts.“ Sie dachte dabei an das Spiel mit den niedrigen Hausnummern und an den Tannenbaum, für den man immer jemanden braucht, der einem die Eins abräumt. Beim nächsten Mal gehen wir dann wieder Kegeln. Wollen wir mal sehen, wer dann ein Eis verdient hat.