Die Sache sauber beenden

Mit Elan war Heinz-Willi Luhnen 2010 in seine Amtszeit als KSV-Vorsitzender gestartet. Eine Mitgliederbefragung hatte damals ergeben, dass Kettwigs Sportvereine nach wie vor an einem Dachverband interessiert sind. Bei den Willensbekundungen ist es letztendlich geblieben. Dabei ist es nach wie vor notwendig, dass die Sportvereine mit einer Stimme sprechen. Der Nachbar-Stadtteil macht es mit dem Sportverbund Werden/Ruhr vor. Dessen Meinung hat Gewicht, vertritt er doch knapp 5000 Mitglieder.
Die Probleme der Sportvereine in Kettwig sind gewaltig. Sie fangen beim Zustand der Sportanlage Ruhrtalstraße an, gehen über die vorhandenen Trainingszeiten in den Schulen über die internen Probleme, die viele Vereine haben, weil ihnen mehr und mehr die ehrenamtlichen Helfer fehlen.


Der Kettwiger Sportverband wird bald Geschichte sein - und die große Chance ist vergeben, gemeinsam Stärke zu zeigen. Dann sollte man die Sache wenigstens sauber beenden.