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Die Megaparty rollt an

14.06.2007 | 05:31 Uhr

Der Rat wird nächsten Mittwoch grünes Licht geben. Die Polizei hat "nach wie vor Bedenken" gegen den Zugweg SCHWERPUNKT LOVE PARADE

NRW-Wirtschaftsförderer Hanns-Ludwig Brauser wird es am Donnerstag im Colosseum verkünden: Die Love Parade kommt ins Ruhrgebiet. Am 25. August werden die Trucks mit den Beats durch die nördliche Innenstadt rollen.

Damit ist der Fünfjahresplan perfekt, den Paraden-Chef Rainer Schaller seit dem Frühjahr mit den Stadtspitzen von Essen, Dortmund, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen ausgehandelt hat. Fünf Jahre lang wird die Love Parade durchs Ruhrgebiet touren und nach einander in den fünf Städten Station machen. Für den Auftakt in Essen steht nach Schallers Angaben einen Finanzierung in einer Größenordnung von 3 Mio E.

Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger und Stadtdirektor Christian Hülsmann hatten sich für ein Gelingen des Handels stark gemacht, auch wenn die Polizei wegen des Zugweges Sicherheitsbedenken angemeldet hatten. Zwischen Varnhorstkreisel und Karolingerstraße sollen die "Float" genannten Showlaster auf und ab rollen. Die Abschlusskundgebung am Samstag Abend soll über die Friedrich-Ebert-Straße zum Berliner Platz fahren.

"Wir haben wegen der Strecke nach wie vor Bedenken", sagt Polizeisprecher Uli Faßbender gestern auf WAZ-Anfrage. "Aber wir wissen, dass die Love Parade als Test für die Kulturhauptstadt 2010 politisch gewollt ist. Deshalb bereiten wir uns darauf vor, die Veranstaltung professionell abzuwickeln." Der Führungsstab sitzt schon über den Plänen für die Parade.

Stadtsprecher Detlef Feige erwartet eine glatte Genehmigung der Parade in der Ratssitzung nächsten Mittwoch. Bis dahin werden die anderen vier Kommunalparlamente der Revierstädte ebenfalls ihre Zustimmung gegeben haben. Veranstalter Lopavent ruft schon seit Montag die deutsche Clubszene auf, sich für Startplätze in der Parade zu bewerben. Lopavent-Sprecher Björn Köllen erwartet am 25. August mehrere 100 000 Besucher und "nicht ganz so viele Floats wie in Berlin".

Kommentar 2. Lokalseite

Von Kai Süselbeck

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