Die Geburt der Schurenbachhalde

Aus der WAZ im Juni 1975..  Der Streit um eine Großbergehalde im Essener Norden ist beendet. In zweijährigen Verhandlungen hat die Stadt sich mit der Bergbau AG Gelsenkirchen auf einen Standort zwischen Emscherschnellweg und Kanal im Bereich der still gelegten Zeche Fritz einigen können.

Um in Altenessen-Nord eine Halde anzulegen, sind einige Vorarbeiten notwendig. So müssen ein von Zollverein angelegtes Kohlen- und Kokslager, der benachbarte Schurenbach und der Zechenbahnhof von Emil/Emscher verlegt werden, heißt es in der WAZ.

Die Halde wurde von der Zeche Zollverein bis zur Stilllegung im Jahre 1986 zur Lagerung von Abraum genutzt. Bis zur Mitte der 1990er Jahre luden dort auch andere Steinkohlezechen ihren Abraum ab. Anschließend wurde die 50 Meter hohe Halde renaturiert und zum Landschaftsdenkmal umgebaut.

1998 errichtete der amerikanische Künstler Richard Serra seine 15 Meter hohe stählerne Bramme auf dem künstlichen Hügel, der heute als Schurenbachhalde ein beliebter Anziehungspunkt mit einem tollen Rundumblick übers Ruhrgebiet ist.