Das aktuelle Wetter Essen 17°C
Essen

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

06.11.2007 | 19:35 Uhr

Guido Fischer und Björn Jung spielen Patrick Barlows Komödie "Der Messias" in Stratmanns Theater. Premiere am 20. November

Josephs erste Begegnung mit Maria im Tempel: "Hallo, ich bin Joseph, ich wohne nebenan. Sie sind sehr schön." Darauf Maria: "Vielen Dank." Mit solchen Dialogen haben wir die Weihnachtsgeschichte wohl alle noch nicht erlebt.

Die beiden Schauspieler Guido Fischer und Björn Jung nähern sich der Geburt Jesu eben auf etwas andere Weise. Ab Dienstag, 20. November, sind sie in Stratmanns Theater am Kennedyplatz zu erleben.

"Der Messias" heißt das Stück des britischen Autors Patrick Barlow, der das Geschehen um Maria und Joseph, König Herodes und all den anderen Protagonisten auf die Schüppe nimmt. Unterhalb der Gürtellinie bewegen sich die Texte dabei aber nie. "Der Messias wird sogar auf Kirchentagen und in vielen Kirchengemeinden gespielt", weiß Guido Fischer.

Natürlich sind die Figuren stark überzeichnet. Doch gerade das macht den Reiz dieser skurrilen Version aus, die mit einer ganzen Portion britischem Humor aufwarten kann. Das Besondere: Guido Fischer und Björn Jung spielen alle Rollen selbst.

Zunächst einmal betreten die beiden aber als Theo und Bernhard die Bühne, um dann ihre komödiantische Zeitreise 2000 Jahre in die Vergangenheit zu starten. Natürlich kommt es dabei bewusst zu diversen Pannen, die die Darsteller ungewollt zur Improvisation zwingen und entzweien.

Doch Guido Fischer und Björn Jung zählen auf die Mithilfe des Publikums: Das wird nämlich kräftig ins Geschehen mit einbezogen.

Premiere am Dienstag, 20. November, um 20 Uhr. Weitere Termine: 27.11., 4./11./18.12. Karten: Tel: 820 40 60.

Von Christoph Dittmann



Kommentare
Aus dem Ressort
Jede zweite Essener Straßendecke müsste erneuert werden
Straßenschäden
Den Straßen in den Kommunen droht der Kollaps - auch in Essen: Bis 2019 muss die Stadt 49 Millionen Euro in die Sanierung ihrer Straßen investieren. Mit weiteren 28,7 Millionen schlügen notwendige Reparaturen an Brückenbauwerken zu Buche. Der Sanierungsstau wächst und wächst.
Stadt Essen will die Grundsteuer um zehn Prozent erhöhen
Finanzen
Wegen des Haushaltsdefizits sieht die Essener Stadtverwaltung keine andere Möglichkeit mehr als eine Steuererhöhung um rund zehn Prozent. Das Ziel sind Mehreinnahmen zwischen zwölf und 15 Millionen Euro pro Jahr. Betroffen sind nicht nur Immobilien-Eigentümer, sondern auch Mieter.
Entsorgungsbetriebe Essen fordern von Ex-Chef eine Million
EBE-Skandal
Klaus Kunze, langjähriger Geschäftsführer der Entsorgungsbetriebe Essen, soll Schadensersatz zahlen. Die EBE hat den 70-Jährigen auf eine Million Euro verklagt. Die internen Ermittlungen bei der EBE sorgen derweil weiter für Aufsehen. Dabei fiel ein bekannter Name.
Keine guten Signale für einen Neustart bei der EBE
Kommentar
Eine Million Euro soll Klaus Kunze, der ehemalige Geschäftsführer der Entsorgungsbetriebe Essen bezahlen. Dass es ein stattliches Sümmchen sein sollte, stand zu erwarten nach all dem, was an die Öffentlichkeit vorgedrungen ist, seit Remondis den EBE-Skandal ins Rollen brachte. Ein Kommentar.
Orkan Ela - Die Beseitigung der Schäden dauert vier Jahre
Unwetter-Folgen
Umweltdezernentin Simone Raskob stellt die Politik auf einen noch härteren Sparkurs ein. Der Orkan Ela hat ein finanzielles Loch in die Stadtkasse geschlagen.
Umfrage
In Essen ist nach einer Bestandsaufnahme der Stadt jede zweite Straße beschädigt. Der Sanierungsstau ist gewaltig. Wie wichtig finden Sie die Sanierung?

In Essen ist nach einer Bestandsaufnahme der Stadt jede zweite Straße beschädigt. Der Sanierungsstau ist gewaltig. Wie wichtig finden Sie die Sanierung?

 
Fotos und Videos
Essens modernste Schule
Bildgalerie
Schul-Neubau
Rocknacht im PHG
Bildgalerie
"Keep on rockin`"
Mittelalterliches Fest
Bildgalerie
Steenkamp-Hof
TUSEM verkauft sich teuer
Video
Handball