Der Strategieprozess „Essen 2030“ braucht mehr Geld

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Was wir bereits wissen
Die Mittel für das Strukturprojekt „Essen 2030“ sind aufgebraucht. Aus Ratskreisen heißt es, dass die zuständige Wirtschaftsberatung mit der veranschlagten Summe nicht auskomme. Nun muss die Stadt wohl den Zukunfts-Prozess finanziell allein stemmen. Es ist von 300.000 Euro die Rede.

Essen.. Das Strukturprojekt „Essen 2030“ leidet unter Finanzierungsproblemen. Das verlautet aus Kreisen des Rates. Demnach verhandelt Oberbürgermeister Reinhard Paß derzeit mit der Unternehmensberatung Roland Berger über weitere Leistungen, die im Rahmen des verabredeten Budgets zu erbringen sind.

Roland Berger koordiniert das Projekt im Auftrag der Stadt, soll angeblich mit der zur Verfügung stehenden Geldsumme nicht zurande kommen und benötige nun einen Nachschlag. „Essen 2030“ lebt bislang vom Geld der Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft (IEW), die 800.000 Euro zur Verfügung stellte. „Die sind inzwischen ausgegeben“, heißt es.

Stadt sieht es etwas anders

Die Stadt stellt den Sachverhalt etwas anders dar. „Wir sind im Budget geblieben“, so Sprecherin Nicole Mause. Allerdings stehe nun nach „der Grob- die Feinplanung an“, die in den 800.000 Euro nicht enthalten gewesen sei. Weiteres Geld der Wirtschaft ist allerdings nicht zu erwarten. Mause zufolge wird die Stadt deshalb demnächst den Rat bitten, städtische Mittel für die Weiterführung von „Essen 2030“ zu bewilligen. Dem Vernehmen nach soll es sich um 300.000 Euro handeln.