Der Dom als großer Konzertort

Im Essener Dom wird am Mittwoch, 11. Februar, 19.30 Uhr, die Konzertreihe „Dimension Domorgel“ eröffnet. Die Kombination aus Klang, Raum und Kunst ist nach Angaben des Bistums einzigartig und in dieser Form nur in der Essener Münsterkirche zu erleben. Die „Rhapsody in Blue” von George Gershwin ist der Namensgeber für das erste Konzert. Sie wird in einer Bearbeitung für Trompete und Orgel erstmals im Essener Dom erklingen. Weitere rhapsodische, also freie, fantasiereiche Musik wie die berühmte Toccata und Fuge d-moll BWV 565 von Johann Sebastian Bach lässt goldenen Trompetenglanz und machtvollen Orgelton zusammenklingen. Die Ausführenden sind Reinhold Friedrich, Trompete, und Domorganist Sebastian Küchler-Blessing.

Die Reihe will die Dimensionen von Raum und Instrument zusammenführen: ergänzend zum solistischen Spiel bei den Orgelmeditationen und beim Internationalen Orgelzyklus tritt die Domorgel hier in vier Konzerten jährlich in den Dialog mit anderen Instrumenten, Kunstformen (Stummfilm, Literatur, Tanz, bildende Kunst) und Musikern. Dabei wird nicht nur der Altarraum als Musizierort genutzt, sondern nach und nach sämtliche Bereiche des Domes.

Der Eintritt ist frei, doch wird nach dem Konzert um eine Spende für die Essener Dommusik gebeten.