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Death Metal im Turock und Wiedereröffnung des Porn Club

02.08.2012 | 17:43 Uhr
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Death Metal im Turock und Wiedereröffnung des Porn Club

Essen.   Langweilen muss sich an diesem Wochenende wirklich niemand: Während auf Zollverein das „Heimaterbe“-Festival über die Bühne geht und am Baldeneysee mit Kopfhörern getanzt werden darf, kennt die Nacht auch im Rest der Stadt keinen Morgen.

Schon gar nicht im Hotel Shanghai, wo das Wochenende mit den King Kong Kicks eingeläutet wird, ehe am Samstag Andreas Dorau vorbeikommt (s. Interview). Am Freitag aber steht erstmal feiner Indiepop der King-Kong-Kicks-Jungs um DJ Christian Vorbau auf dem Programm (ab 23 Uhr).

Als wäre an diesem Wochenende nicht schon genug los, wird auch die Clublandschaft noch um einen Laden reicher: Vor zehn Jahren als Institution in der Technoszene gefeiert, kehrt der Porn Club zurück, nachdem er 2003 schließen musste. In der Location des ehemaligen Coyote Ugly im Gewerbegebiet Münchenerstraße haben sich zur Wiedereröffnung am Samstag Thomas Papst, Malediction, René Benz und Kain angekündigt. Zurückkehren wird natürlich auch die legendäre Afterhour am Sonntag.

Auch im Studio sind elektronische Klänge am Samstag das Maß der Dinge: Bei Definition of Techno hat sich Gastgeber Massimo mit Markus Suckut einen echten Geheimtipp eingeladen. Unterstützt wird der für seine anspruchsvollen Remixe bekannte DJ und Produzent von den Residents Carl Benson, Mike Maas und natürlich Massimo selbst (ab 23 Uhr).

Wer es zwar laut, aber nicht elektronisch mag, der ist am Samstag im Turock richtig aufgehoben. Dort steht Death Metal nach allen Regeln der Kunst auf der Bühne und zwar mit den Frank-Kanadiern Kataklysm aus Montreal, den kalifornischen Trash-Metalheads Warbringer und Night in Gales. ( Beginn um 19.30 Uhr, VVK 16 Euro, AK 19 Euro).

Musikalisch was auf die Zwölf gibt es traditionell auch in der Rock Station im Solid, in der DJ Büffel und VJ Red Sky am Samstag hinter den Reglern alles spielen, was mit gitarrenlastig überschrieben werden kann (ab 23 Uhr, Eintritt vier Euro, Mdvz. fünf Euro).

Jennifer Schumacher

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