Das Konzert des jamaikanischen Reggae Sängers ...
21.03.2008 | 09:35 Uhr 2008-03-21T09:35:00+0100... Bounty Killer im Jugendzentrum Papestraße ist abgesagt worden. Es hagelte Proteste von verschiedenen Verbänden, weil der Sänger in seinen Texten zum Mord an Homosexuellen auffordert.
Die Stadt kündigte den Vertrag mit dem Musiker, der Bundesverband der Schwulen und Lesben hat Strafanzeige gegen ihn erstattet.
15:07
Presseerklärung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie sie bestimmt schon mitbekommen haben, wurde uns nach heftigen, unsachlichen Protesten der Schwulen und Lesben Vereinigungen der Raumnutzungsvertrag für das geplante Bounty Killer Konzert, im JZE Papestraße seitens der Stadt Essen gekündigt.
Wir bedauern diese, der Sachlage nach nicht nachvollziehbaren Entscheidung und haben uns entschlossen die Veranstaltung daher in anderen Räumlichkeiten durchzuführen.
Wir haben eine neue Location gefunden und das Konzert wird am 27.03.2008 in der Weststadthalle in Essen stattfinden.
Die Veröffentlichung der 3 Lieder des Musikers ,auf die sich in der Argumentation des Verbandes bezüglich eines Verbotes des Konzertes bezogen wird, liegt viele Jahre zurück und wir haben vertragliche Vereinbarungen, die jegliche diskriminierende Äußerung in Liedern und Performance des Künstlers ausschließt!!
Künstler, die sich auf der Bühne in Ihren Liedern oder Performances diskriminierend äußern, wird SOFORT der Strom abgedreht und der Auftritt beendet. Der Künstler erhält in diesem Fall auch keine Gage.
Wir, als Veranstalter und Musiker, stehen für den Dialog und die Annäherung von Kulturen.
Leider ist ein Dialog von der Schwulen und Lesben Vereinigung kategorisch ausgeschlossen worden.
Wir als Veranstalter sind bisher NICHT von den Sturm laufenden Vereinigungen kontaktiert worden!! - dafür aber unsere Sponsoren, Partnerfirmen und die Besitzer der von uns angemieteten Location.
Wir sind jederzeit bereit uns an einen Tisch zu setzen und mit jedem in einen Dialog zu treten und einen gemeinsamen Weg zu finden, dieses Problem sachlich anzugehen.
Morgen wird auf unserer Website www.solidrock-essen.de eine ausführliche Stellungnahme veröffentlicht, bei der wir auf die im Raum stehenden Beschuldigungen wie z.B. Nazi-Band -Vergleiche eingegangen wird.
mit freundlichen Grüßen
Solid*Rock Music Entertainment