Kochprofi Thomas Stolle: Tolle Kombi auf dem Teller

Thomas Stolle (57) ist Koch und Inhaber des „Kiepenkerl zu Essen“. Für WAZ und WAZ.de kommentiert er die neue Alltagsküche – und erklärt, worauf Hobbyköche bei der Zubereitung achten sollten.
Thomas Stolle (57) ist Koch und Inhaber des „Kiepenkerl zu Essen“. Für WAZ und WAZ.de kommentiert er die neue Alltagsküche – und erklärt, worauf Hobbyköche bei der Zubereitung achten sollten.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Thomas Stolle („Kiepenkerl zu Essen“) zum Gericht von Renate Hannwacker aus Essen-Rüttenscheid: Endivien-Einpott.

Essen.. Die Endivie stammt ursprünglich aus der Mittelmeerregion und ist ein typischer Spätsommersalat. Die Idee dieses Rezeptes, die Endivie in einer Kombi aus Salat und Stampf zu präsentieren – einfach toll! Das reizt auf jeden Fall zum Nachkochen.


Das isst der Pott (8) Und wer, wie Renate Hannwacker, auf frische Produkte aus der Region und auf Fleisch und Wurst vom Metzger des Vertrauens setzt, der macht schon beim Einkauf einfach alles richtig. Qualität zahlt sich aus.


Grützwurst und Speck machen den „Endivienpott“ deftig und deshalb eher zu einem Gericht, das in die Herbst- und Winterzeit passt. Für die leichtere Sommervariante würde ich die Grützwurst zum Beispiel durch Schollenfilets, den Speck durch Krabben ersetzen. Die Krabben mit etwas Chili, Salz und Pfeffer in der Pfanne braten - das gibt dem Gericht zusätzlich eine feine, asiatische Note. Dazu dann wieder, wies es sich bei uns im Pott gehört, ein Pils: Guten Appetit!

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