„Das isst der Pott“ - Essener Leibgerichte sind ausgewählt

Die „Das  isst der Pott“-Jury: „Reingeschmeckt“-Kolumnistin Vera Eckardt und Redakteur Gerd Niewerth – beide in WAZ-Kochschürzen – schauen „Kiepenkerl“-Inhaber Thomas Stolle (2.v.r.)  und seinem Chefkoch Sandro Kann in den Topf.
Die „Das isst der Pott“-Jury: „Reingeschmeckt“-Kolumnistin Vera Eckardt und Redakteur Gerd Niewerth – beide in WAZ-Kochschürzen – schauen „Kiepenkerl“-Inhaber Thomas Stolle (2.v.r.) und seinem Chefkoch Sandro Kann in den Topf.
Foto: Essen
Was wir bereits wissen
Jury der WAZ-Aktion „Das isst der Pott“ hat die zehn besten Rezeptvorschläge ermittelt. Für die Sieger gibt’s einen 50-Euro-Einkaufsgutschein.

Essen.. Lecker und bezahlbar, alltagstauglich und obendrein verfeinert mit einer netten Anekdote – so brutzeln die Essener Hobbyköche, die sich an der WAZ-Aktion „Das isst der Pott“ beteiligt haben. Eine Aktion, die gut zwei Dutzend Leser dazu bewegt hat, dieser Zeitung ihr Leibgerichts-Rezept zuzuschicken.

Die Qual der Wahl hatten deshalb die Juroren, die sich jetzt über die Rezeptvorschläge beugten und die zehn besten Gerichte auszuwählen hatten. Der Jury gehörten an der Koch Thomas Stolle, der mitten in der City das Traditions-Restaurant „Kiepenkerl-zu-Essen“ betreibt, sowie die WAZ-Restauranttesterin und Gastro-Kolumnistin („Reingeschmeckt“) Vera Eckardt und Redakteur Gerd Niewerth, der sich am eigenen Herd selbst gern die Schürze umbindet.

WAZ-Leser küren das Siegergericht

Die zehn prämierten Rezepte werden wir demnächst im Lokalteil vorstellen. Dazu schauen wir den Köchinnen und Köchen in die Töpfe und Pfannen. Wir sind dabei, wenn sie schnibbeln und schneiden, schmoren und schmurgeln, anwärmen und abschmecken, garen und genießen. Was die „Top-Ten“ an Schmackhaftem auftischen wird, sei an dieser Stelle noch nicht im Detail verraten. Aber fest steht: Ob „Steckrübeneintopf“ oder „Ruhrpott-Burger“, „Risotto von Graupen“ oder „Endivien-Kartoffeln-Einpott“ – die ausgewählten Gerichte sind durchweg eine Hommage an das Ruhrgebiet mit seiner Hausmannskost. Eine bodenständige Küche, in der Rezept-Klassiker von der Großmutter an die Kinder und Enkelkinder weitervererbt werden.

Wie geht’s weiter mit der WAZ-Aktion? Aus den zehn ausgewählten Essener Leibgerichten küren die WAZ-Leser im nächsten Schritt per Abstimmung das lokale „Siegergericht“, das dann am großen Ruhrgebietsfinale teilnimmt. Mit von der Partie sind ferner die Siegerrezepte aus den anderen elf WAZ-Ruhrgebietsstädten – von Bochum über Gelsenkirchen bis Duisburg.

Immer mehr Menschen kochen selbst

Die Herdkünste der zehn ausgewählten Essener Hobbyköche wird die WAZ belohnen. Gewissermaßen als „Herdprämie“ gibt’s einen 50-Euro-Einkaufsgutschein, der bei unserem Kooperationspartner Rewe eingelöst werden kann, sowie als „Nachschlag“ einen Kochlöffel und eine pechschwarze Baumwoll-Kochschürze, auf die – in WAZ-rot – das Aktionsmottogedruckt ist.

Thomas Stolle (57) setzt in seinem „Kiepenkerl“ seit 1987 mit Erfolg auf eine gutbürgerliche Küche mit internationalem Einschlag. Dass immer mehr Menschen selbst zum Kochlöffel greifen, beobachtet der leidenschaftliche Gastronom mit Freude: „Es ist toll, dass die Leute viel häufiger zu Hause kochen als noch vor zwanzig Jahren.“