Colosseum ist bald als Partyraum zu mieten
14.05.2010 | 07:25 Uhr 2010-05-14T07:25:00+0200
Essen.Wenn für Buddy Holly Ende Juli der letzte Vorhang fällt, bleibt die Frage, was künftig mit dem Colosseum passsiert. Betreiber Stage jedenfalls will das Gebäude behalten - und als Event-Location vermieten.
Buddy Holly geht und lässt die Frage zurück, wer künftig das Colosseum Theater bespielt. Ende Juli fällt der letzte Vorhang für die Show, damit beendet die Hamburger Stage Entertainment GmbH den Musical-Betrieb in Essen.
Von dem markanten Gebäude am Berliner Platz werde man sich aber nicht trennen, versichert Stage-Pressesprecher Stephan Jäkel. Vielmehr suche man nach Partnern für eine neue Nutzung des Theaters. Dabei rechne er angesichts der Haushaltslage nicht mit einem finanziellen Engagement der Stadt. „Wir sind aber happy, dass einige Gesprächspartner schon ernsthafte Vorschläge gemacht haben.“ Konkreteres könne er hoffentlich Ende Juli präsentieren.
Jäkel räumt freilich ein, dass Stage das Haus auch deshalb behalte, weil ein Weiterverkauf schwierig sein könnte: „Theater sind Sonderimmobilien mit beschränkten Nutzungsmöglichkeiten.“ Immerhin habe man mit dem Colosseum bereits positive Erfahrungen im Veranstaltungsgeschäft gesammelt: An den zwei spielfreien Tagen habe man das Theater für Partys, Pressekonferenzen, Sekt-Empfänge oder Mega-Events vermietet.
Beliebter als das Theater des Westens
Zehn Mitarbeiter habe dieser Bereich bisher, Zahlen zur Auslastung nennt Jäkel nicht. „Nur soviel: Von den 10 Stage-Theatern hatte das Colosseum die meisten Event-Buchungen - sogar mehr als das Theater des Westens in Berlin.“ Darum wirbt man nun auf der Website: „Colosseum Essen - Das Beste, was Ihrem Event passieren kann. Ab August an 7 Tagen die Woche buchbar.“
Das Beste, was Stage hätte passieren können, wäre natürlich ein erfolgreicher Musical-Dauerbetrieb gewesen, betont Jäkel. Nachdem es in einem Jahrzehnt nicht gelungen sei, diesen gewinnbringend zu betreiben, müsse man Alternativen suchen; zumal auch ein leerstehendes Theater Kosten verursache. „Die Margen im Event-Geschäft sind nicht so groß, die Akquise ist aufwendig. Aber: Ein kleines Plus ist besser als ein dickes Minus.“
14:59
@ dgjssfj
Von minderwertigen Musicals hat nie jemand ein Wort gesagt, sondern dass diese Produktionen schon woanders über Jahre hinweg durchgenudelt worden sind!!
16:07
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16:06
@JoergE
Das Phantom, Elisabeth, Joseph... sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, dass das alles minderwertige Musicals waren? Der Grund, warum das Musicalhaus nicht ausgelastet war, liegt weder am Colosseum, noch an den Musical. Es ist einfach die Stadt, die kein gutes Image hat und die mit nichts aufwarten kann, um Besucher zu locken. Eine drittklassige Veranstaltungshalle, ein marodes Stadion, bauliche Sehenswürdigkeiten, die bereits regional nur von mittelmäßiger Bedeutung sind, locken keine Gäste. Bochum hat auch keine großen Attraktionen, aber hier war man wenigstens so schlau und hat Arrangements mit Hotels in Düsseldorf getroffen. Die Menschen fahren nach Düsseldorf ins Hotel, werden mittags oder abends abgeholt, zu Starlight gefahren, anschließend wieder nach Düsseldorf gebracht und können sich dann die Altstadt oder sonst was in Düsseldorf anschauen. In Essen sitzen die Gäste im Hotel, fahren zum Colosseum und anschließend wieder zurück ins Hotel. Selbst Essener Hotels wohlgemerkt werben in Prospekten und auf Internetseiten nicht mit der eigenen Stadt, sondern mit der Nähe zu Düsseldorf oder dem Centro. Dies spricht doch Bände. Ich kenne zumindest in Düsseldorf oder Oberhausen kein Hotel, bei dem zu lesen ist, dass die Einkaufsstadt Essen in der Nähe sei.
13:15
@ fliegepuk
Das Stuttgart erfolgreich ist, liegt aber vor allem daran, dass es in Baden-Württemberg (allein schon aus Entfernungsgründen) nichts vergleichbares gibt und die Besucher auch aus den umliegenden Bundesländern dorthin strömen. Eine Messlatte ist das an sich überhaupt nicht!
12:57
aus Gelsenkirchen das konnte ich mir denken
12:55
6 JoergE
ich kann ihnen da nur zustimmen was die schlechten zahlen in essen angeht (falsche Muscialauswahl), einzig ihr lacher hinter stuttgart ist unsinnig. stuttgart ist seit jeher musicalstadt und das üebraus erfolgreich. was glauben sie, warum man sich so sehr auf die rückkehr der hexen gefreut hat und die karten weggehen wie warme semmeln?
12:41
Es liegt doch alles klar auf der Hand. Stage erweitert in Oberhausen an und schließt Essen. Hält aber gleichzeitig die Hand auf das Gebäude um mögliche Mitbewerber außen vorzuhalten.
Wer ein wenig in den Archiven blättert wird Subventionen finden und auch Aussagen von Fachleuten, das die Colosseum Bühne zu klein für Musicals ist.
12:36
Diejenigen, die hier die WAZ-Autoren kritisieren, sollten einmal ihre eigenen Beiträge kontrollieren. Es wimmelt in manchen Kommentaren derart von Fehlern, dass die Kommentare unverständlich werden. Das aber kennt man allenthalben in Deutschland: Doppelte Moral und Scheinheiligkeit haben ein Ausmaß in unserer Gesellschaft angenommen, das ich bis vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten habe.
12:12
@ 7
Was wollen sie eigentlich mit ihrem Kommentar aussagen?
was ist eigentlich werbe aus fahl?
11:52
man müsste das nur mal durchleuchten
was die stage da macht
und die WAZ hat die Mittel da für
ich denke oft das man nur angst hat vor werbe aus fahl wenn man was negatives über die stage schreibt !!!!!