Chargesheimer-Schau: Führung in Gebärdensprache

Zu einer Führung in Gebärdensprache lädt das Ruhr Museum am Samstag, 17. Januar, um 14 Uhr in die große Fotoausstellung „Chargesheimer. Die Entdeckung des Ruhrgebiets“. Darin geht es um das unentdeckte Ruhrgebiet von 1957 – entdeckt von dem Kölner Fotografen Chargesheimer und Heinrich Böll – in großformatigen Schwarz-Weiß-Bildern, die 1958 in dem Bildband „Im Ruhrgebiet“ einen Skandal auslösten und die Bildtradition über das Ruhrgebiet inspirierten, wenn nicht sogar begründeten. In den 200 teils ungesehenen Bildern des „schwarzen Reviers“, das in dem Jahre mit 120 Millionen Tonnen geförderter Kohle seinen Höhepunkt erlebte, blitzen dabei schon die neuen Einflüsse des beginnenden Strukturwandels auf. Die Ausstellung ist aufgrund des großen Interesses von bisher über 35000 Besuchern verlängert worden und noch bis zum 17. Februar zu sehen.