Chance für Jugendliche ohne Lehrstelle

Die EU und das Land NRW fördern das Projekt „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ in diesem Jahr mit 2,75 Millionen Euro. Das Projekt richtet sich an junge Frauen und Männer, die bisher keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Die Jugendlichen werden im ersten Lehrjahr von Tüv Nord Bildung u.a. am Standort Essen ausgebildet. Im Anschluss werden sie an ein Unternehmen in der Region vermittelt, um dort ihre betriebliche Ausbildung fortzusetzen. „Mit dem Projekt sollen Betriebe dafür gewonnen werden, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu geben“, erklärte Magnus Gross, der bei Tüv Nord Bildung für die Koordinierung zuständig ist. Aktuell werden die jungen Frauen und Männer in rund 35 gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet. Neben Essen findet das Projekt in Bergkamen, Datteln, Gelsenkirchen, Kamp-Lintfort, Oberhausen und Recklinghausen statt. Das Projekt „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ geht auf eine Initiative der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie zurück. 2008 wurde es vom Land mit finanzieller Unterstützung durch die RAG-Stiftung aufgelegt. Mehr Infos 8929 509 oder per Mail: mgross@tuev-nord.de.