Champagner-Gala zum Jubiläum des Schlosshotels Hugenpoet

60 Jahre Schloss Hugenpoet in Kettwig: (v. r.) Baron Maximilian und Baronin Stephane von Fürstenberg stoßen mit Ricarda und Thomas Stauder, einem treuen Geschäftspartner, an.
60 Jahre Schloss Hugenpoet in Kettwig: (v. r.) Baron Maximilian und Baronin Stephane von Fürstenberg stoßen mit Ricarda und Thomas Stauder, einem treuen Geschäftspartner, an.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Das Schlosshotel Hugenpoet wurde vor 60 Jahren eröffnet. Eigentümer BaronMaximilian Freiherr von Fürstenberg lud zur Champagner-Gala ein.

Essen.. Das Schlosshotel Hugenpoet beging seinen runden Geburtstag jetzt in festlichem Rahmen. Vor sechzig Jahren, am 12. April 1955, hatte Kurt Neumann das charmante Hotel (19 Zimmer, Restaurant) in dem 1647 neu errichteten Wasserschloss eröffnet.

Zum Sechzigsten ließ Eigentümer Maximilian Freiherr von Fürstenberg, der Hotel und Restaurant seit anderthalb Jahren zusammen mit Direktorin Gesa Brennecken selbst führt, standesgemäß die Korken knallen. Zur sommerlichen Champagner-Gala begrüßten der Baron (43) und seine Gattin Baronin Stephanie gute Freunde, treue Geschäftspartner und geladene Gäste. Dem Freiherrn hafteten übrigens noch einige Kohlenstoff-Partikel an: Der gelernte Archäologe war am Nachmittag auf der Marler Zeche Auguste Victoria eingefahren.

Hummer, Milchkalb mit Minzkohlrabi und Geburtstagstorte

Chefköchin Erika Bergheim verwöhnte die Geschmacksknospen der 130 Gäste mit einem exquisiten Vier-Gänge-Menü. Eines, das von Hummer über Wolfsbarsch mit Wakamealgen und Ravioli mit Perlhuhn zu Entrecôte vom Milchkalb mit Minzkohlrabi und Rhabarber führte, und mit einer köstlichen Geburtstagstorte ein Ausrufezeichen setzte. Eine Tafel, die aufgelockert wurde durch die amüsanten Ausführungen von Champagner-Botschafterin Gerhild Burkert.

Bollingers „La Grande Année“ schien die Gäste noch mehr zu betören, als sie von ihr erfuhren, dass kein Geringerer als Geheimagent James „007“ Bond diesen Nobel-Schampus ebenfalls besonders zu schätzen weiß. Das Traditionshaus Roederer (Reims) zählt ebenso zu den Hugenpoet-Lieferanten wie der Champenois Alexandre Penet aus Verzy, der seinen „Blanc de Blancs“, den „Rosé Brut Nature“ und die „Cuvée Diane Claire“ selbstbewusst mit den Kreationen der Haute Couture verglich.

Ein launiger Abend, bei dem selbst Bierbrauer Thomas Stauder am Schampusglas nippte und sich der gut gelaunte französische Schaumwein-Fabrikant zu vorgerückter Stunde den Pilsschaum von der Oberlippe wischte.