CDU Essen hadert wegen DKP mit Teilnahme an Anti-Hogesa-Demo

Foto: Ulrich von Born
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Was wir bereits wissen
Denn die Linksextremisten und andere kommunistische Gruppierungen waren ebenfalls offiziell Teil des Demo-Bündnisses gegen die Hooligans.

Essen.. Der Kreisvorsitzende der Essener CDU, Franz-Josef Britz, berichtet nach der Anti-Hogesa-Domonstration am vergangenen Sonntag von Störgefühlen in der Partei. Dabei gehe es nicht um die Abgrenzung zu Rechtsextremen, die selbstredend unstrittig sei, sondern um den Schulterschluss mit Linksextremisten wie der DKP. Diese und andere kommunistische Gruppierungen waren ebenfalls offiziell Teil des Demo-Bündnisses, obwohl ihre Verfassungstreue als mehr als zweifelhaft gilt.

„Viele CDU-Mitglieder haben damit große Probleme“, bestätigte Britz am Montag. Die CDU habe letztlich nur mitgemacht, weil sie eine Abwägung vollzog: „Wenn beispielsweise die Kirchen mitmachen, dann ist es für uns als CDU sehr schwer, uns fernzuhalten.“