CDU: Britz-Plakate mit Reiniger
19.07.2009 | 11:51 Uhr 2009-07-19T11:51:00+0200
Essen. Sechs Wochen vor der Kommunalwahl nimmt der scheidende Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger eine öffentliche Nebenrolle im Wahlkampf des CDU-Kandidaten Franz-Josef Britz ein.
Auf Großplakaten, von denen die CDU ab sofort etwa 100 im Stadtgebiet aufstellen will, sind neben einem großen Porträt Britz' zwei Männer im Gegenlicht abgebildet – Britz und Reiniger, ins Gespräch vertieft. Reiniger mit erklärender Geste, Britz scheint aufmerksam zuzuhören. Die Fotos wurden im Erich-Brost-Saal auf dem Dach des Kohlenwäsche-Gebäudes auf Zeche Zollverein gemacht.
„Reiniger ist ein Sympathieträger der CDU in Essen”, erklärte Thomas Kufen die Werbestrategie. „Er wird dem Kandidaten Britz deutliche Rückendeckung geben – in aller Zurückhaltung.” Kufen betonte: Es gehe „keinesfalls um eine dritte Amtszeit.” Reiniger ist seit 1999 und damit zwei Legislaturperioden im Amt. Kufen, Integrationsbeauftragter der Landesregierung, betätigt sich für den Britz-Wahlkampf in Essen als Organisator.
"Viele Bürger erkennen mich"
Britz erklärte: Seit seiner politischen Ernennung zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters im Juni 2008 nutze er die Zeit, um sich bei den Bürgern vorzustellen. Wöchentlich absolviere er derzeit etwa 20 Termine – in Sozialeinrichtungen, bei Verbänden, auf Bürgerfesten. „Ich merke deutlich, dass mein Gesicht mittlerweile häufiger öffentlich zu sehen war – viele Bürger erkennen mich”, sagte der 61-Jährige gestern bei der Vorstellung der CDU-Wahlkampfstrategie. Am 30. August wird über den Oberbürgermeister per Direktwahl sowie über die Zusammensetzung des Rats und der Stadtteilparlamente (Bezirksvertretungen) entschieden. Britz geht von einer Wahlbeteiligung „um die 50 Prozent” aus.
Die Kampagne der Essener CDU steht unter dem Motto „Unser Essen in guten Händen”. Bei seinen Begegnungen mit den Bürgern erfahre Britz: „Viele sind der Meinung, in den letzten zehn Jahren hat sich viel getan in Essen.” Zwar lege er Wert auf die Betonung: „Das waren wir nicht alleine.” Doch man habe „ein Klima geschaffen, wo so etwas möglich war” – die regen Bau-Tätigkeiten überall in der Stadt, die Neu-Ansiedlung von Thyssen-Krupp, die Ernennung zur Kulturhauptstadt.
Fünf Smart-Kleinfahrzeuge werden durch die Stadt fahren und für den OB-Kandidaten werben. Für Mitte August ist ein öffentlicher City-Spaziergang mit Ministerpräsident Rüttgers angekündigt.
00:40
Stimmt genau #30 ! Der eine ist 65 Jahre alt und geht in Pension und der andere ist 61 Jahre alt... Was will man da denn erwarten? Auf dem CDU- Plakat wird bestimmt der nächste Romme - Termin zwischen Reiniger und Britz verabredet. Da wähle ich doch guten Gewissens lieber jemanden der mindestens zwei Perioden OB sein kann.
00:07
2 alte Opas auf Bildern die uns den Schrebergarten erklären....
23:57
Schaut euch mal den CDU-Imagefilm auf der Internetseite der Essener CDU an. Bessere Antiwerbung für eine Partei und ihren OB-Kandidaten kann man(n) überhaupt nicht machen. Der Film bekommt bestimmt die diamantene Palme in Cannes und wird der Dauerbrenner im Cinemaxx. Bestimmt gibts auch eine CD von der tollen Fahrstuhlmusik im Hintergrund.
08:06
@27: Na ja, bald ist ja Schluss damit!
Ich fürchte, wir haben die Pest am Hintern. Das zieht sich...
23:32
Zweitwohnungssteuer für Camper, damit die städt. Finanzen aufgebessert werden, Schulpolitik gegen die Bürger in Haarzopf, Schließungsmarathon bei Bädern und Sportanlagen im Essener Norden. Die CDU und ihre GRÜNEN - Mehrheitsbeschaffer im Rat sind wirklich echt Spitze für uns Essener Bürgerinnen und Bürger. Na ja, bald ist ja Schluss damit!
07:00
Upps: Bitte meinem Beitrag gerade nicht entnehmen, ich hätte was für die sogenannte Politik der CDUFDP-Heinis übrig.
06:59
@24: Wenn die Sozzen Eier in der Hose hätten wäre sicherlich einiges anders gelaufen!
19:51
Es ist doch schön hier zu sehen, wie viele Leute sich doch für Politik interessieren. Schade ist nur, dass sich viele erst wieder im Wahlkampf hervortrauen. So hat sich die SPD in der letzten Legislaturperiode durchgänging die Eier geschaukelt. Man hat sich dauernd enthalten, war nicht gesprächsbereit oder hat aus lauter Verzweiflung über die eigene Unfähigkeit die Ideen der CDU nachgemacht. So eine Partei darf die poitische Verantwort in Essen nicht übernehmen. Zum Glück wissen das die meisten. Herr Britz hat im Rat einen guten Job gemacht und wird zu Recht Oberbürgermeister in der Ruhrgebietshauptstadt.
22:13
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09:03
Im Wahlkampf wird eine Menge versprochen, was nie eingehalten und auch nicht eingehalten werden kann.
Anstatt Wahlplakate aufzustellen, sollte man sie gegen schöne Kunstdrucke austauschen.