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Bürgertreff startet wieder durch

04.01.2013 | 00:08 Uhr
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Bürgertreff startet wieder durch

Altendorf. Der Altendorfer Bürgertreff gilt traditionell als Auftakt des Veranstaltungsreigens im Stadtteil. Am Sonntag, 6. Januar, treffen sich Vereine und örtliche Institutionen, um sich auf Einladung des Bürgerschützenvereins Altendorf 1760 den Menschen im Quartier zu präsentieren, aber auch, um die geplanten Veranstaltungen des Jahres 2013 vorzustellen und zu koordinieren. Der Neujahrsempfang in der Aula der Gesamtschule Bockmühle beginnt um 11 Uhr und verspricht vier informative wie unterhaltsame Stunden.

Über 600 Besucher

Seit über 20 Jahren schon starten die Akteure aus dem Stadtteil gemeinsam in das neue Jahr. Anfangs noch unter Mithilfe des Altendorfer Werberings, übernahm der BSV Altendorf schon ab dem dritten Jahr die alleinige Regie. Vorsitzender Detlef Diel: „Die Kaufmannschaft konnte die Kosten nicht stemmen, da haben wir uns entschlossen, alleine weiterzumachen.“ Immerhin hat sich der Neujahrempfang längst zu einem beliebten Treff entwickelt, der auf unterhaltsame Weise über die künftigen Aktivitäten im Stadtteil informiert. „Obwohl der Empfang bereits um 15 Uhr beendet ist, kommen hier gut und gerne 600 Menschen zusammen“, freut sich Diel über die gute Resonanz.

Dies lassen sich die Schützen einiges kosten. Zwar zählt der Bürgertreff im Vergleich zu den traditionellen Schützenfesten zu den eher kleineren Übungen des Vereins, dennoch schlagen in diesem Jahr zumindest 1000 Euro zu Buche. „Davon entfallen allein gut 150 Euro auf die Gema-Gebühren, die zuletzt stark gestiegen sind“, rechnet Diel vor. Beim Hubertusfest werden sogar 500 Euro fällig. Dennoch will der BSV keinen Eintritt verlangen. Diel: „Der Neujahrsempfang ist ein Fest für die Menschen unseres Stadtteils und soll kostenfrei bleiben.“

Höhere Gema-Gebühren

Von daher versuchen die Gastgeber die Kosten allein durch den Verkauf von Getränken zu decken. Bier-, Wein- und Sekttheken begleiten ein umfangreiches gastronomisches Angebot, zu dem auch der obligatorische Grünkohl-Eintopf zur Mittagszeit zählt. „Bislang ist diese Kalkulation auch aufgegangen“, sagt Diel. Damit beim Speisen keine Langeweile aufkommt, wurde „Andys Mobildisko“ engagiert.

Im Vordergrund steht jedoch die Information. Etliche Vereine aus dem Stadtteil stehen parat, um gemeinsam, aber natürlich auch mit dem Bürger zu plaudern. Einige Termine stehen bereits fest: Beispielsweise die Karnevalssitzungen einiger Vereine. Auch die Schützen werden im Wonnemonat Mai wieder unter dem Maibaum feiern. Und besagtes Hubertusfest soll erneut im Herbst über die Bühne gehen. Das Schützenfest der Gastgeber fällt in diesem Jahr allerdings aus. „Das machen wir nur alle zwei Jahre“, sagt Detlef Diel.

Von Michael Heiße

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