Bürgerschaft bereitet „The Green Pink Floyd Day“-Shows vor

Foto: Sebastian Konopka / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Nach 2013 steht im August in Steele zum zweiten Mal ein großes Open-Air-Konzert auf dem Programm – mit Stücken von Pink Floyd und Green Day.

Essen-Steele.. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Nach dem ersten Probe-Auftritt im Grend für die zwei „The Green Pink Floyd Day“-Shows am 21. und 22. August auf dem Gelände des Vereins Steele 11, stecken Produzent Robert Schiefer und sein bis zu 40-köpfiges Ensemble mitten in den Vorbereitungen. Doch neben ihrem größten Projekt des Jahres hat die Steeler Bürgerschaft noch einiges andere zu tun.

„Natürlich liegt unser Hauptaugenmerk auf dem Konzert. Sponsoring, Anträge, Security: Das wird sicherlich das größte Projekt der Bürgerschaft bisher“, schaut der Vorsitzende Eduard Schreyer voraus. Schon vor zwei Jahren, als Musiker Robert Schiefer mit rund 30 aktuellen und ehemaligen Schülern des Carl-Humann-Gymnasiums zwei Abende lang insgesamt bis zu 3000 Gäste im Stadtgarten „rockte“, legte sich Schreyer für das Projekt mächtig ins Zeug – genauer gesagt ermöglichte es erst durch Sponsorensuche usw. Man spielte Pink Floyds „The Wall“.

Ob man dies noch toppen kann? Produzent Robert Schiefer verrät: „Versprechen werde ich nichts. Aber in puncto Show wird der Aufwand nicht weniger.“ 1997 hat er selbst am Humann sein Abitur absolviert, 2010 gründete er hier einen Musikförderverein.

Mit Green-Day-Songs soll das jüngere Publikum angesprochen werden

Nicht weniger Aufwand bringt 2015 auch die Musik selbst mit sich. Gefüllt werden die geschätzten zwei Stunden Spielzeit mit zwei Album-Klassikern, die komplett dargeboten werden. Pink Floyds „Dark Side of the Moon“ (1973) und Green Days „American Idiot“ (2014) sind zwei Meilensteine der Protest-Musik, beide erzählen eine durchgängige Geschichte. „Mit dem eher punkigen Green-Day-Teil wollen wir auch ein jüngeres Publikum ansprechen“, so Schiefer.

Mehr Aufwand bringt auch das Ensemble mit sich. Neben den bis zu 30 Humännern und -frauen spielen im August auch zehn Steeler mit, die Schiefer vorher gecastet hat. Das muss koordiniert werden, schließlich wird sich so eine große Truppe wieder die Stücke aufteilen. „Wir werden für den Auftritt einen genauen Plan erstellen, wer wann welches Instrument spielt“, erläutert Schiefer. Das erste Aufwärm-Konzert im Grend, bei dem schon einige neu einstudierte Stücke gespielt wurden, verlief verheißungsvoll.

Vier Ausstellungen sind im Steeler Stadtgarten geplant

Für die Bürgerschaft ist dies das größte, aber nicht einzige Thema des Jahres. Noch vier Ausstellungen sind in den Vereinsräumen im Steeler Stadtgarten vorgesehen. Bernd Moenikes, Jörg Schirmer und Jörg Meuser zeigen u.a. Skulpturen, ein vierter Künstler wird noch benannt. Auch soll die Ruhrpromenade bis zum Spätsommer fertig werden, die Bürgerschaft hatte hier mitgeplant und mit anderen Geld für 15 Laternen gesammelt.

Die Kohlenlore vom Plesserpark soll bald in der Nähe des Vereinsgeländes von Steele 11 platziert werden. Das Vereinsmagazin soll Ende Juni in den Steeler Geschäften ausliegen. In den Vereinsräumen im Steeler Stadtgarten sind Gäste zum Skat- und Doppelkopfdreschen seit Anfang des Jahres an jedem zweiten Donnerstag ab 17.30 Uhr willkommen. Im Wechsel findet dies statt mit der „Praxis für philosophische Beratung“ von Werner Busse, in der es um Alltagsfragen geht. Eduard Schreyer: „Langweilig wird es in diesem Jahr für uns sicher nicht.“

An jedem zweiten Donnerstag lädt der Kaufmann, Historiker und Philosoph Werner Busse zur „Praxis für philosophische Beratung“ im Steeler Stadtgarten. Dabei wird nicht akademisch diskutiert, es soll hier hauptsächlich um Alltagsfragen gehen. Voranmeldung unter 0201 59 78 92 95. Über die Steeler Bürgerschaft kann man sich auch im Internet informieren unter www.unser-steele.de