Bürgerbegehren soll an den Start gehen
08.10.2012 | 21:37 Uhr 2012-10-08T21:37:00+0200
Essen. Bei einer Bürgerversammlung in der Zeche Carl in Altenessen sprachen sich die Anwesenden für ein Bürgerbegehren gegen die von der Stadt geplanten Kürzungen bei den Stadtteilbibliotheken aus. Die Unterstützer werden nun mit dem Sammeln von Unterschriften beginnen.
Die Pläne für ein Bürgerbegehren gegen die von der Stadt geplanten Kürzungen im Rahmen des Job-Sparpakets kommen wieder auf den Tisch: Bei einer Versammlung in der Zeche Carl sprach sich gestern eine deutliche Mehrheit der Anwesenden dafür aus, die Sparbemühungen der Politik zu bremsen. Mit einem „initiierenden“ Bürgerbegehren wollen sich die Unterstützer um Patrik Köbele noch vor den Entscheidungen im Rat gegen die Einschnitte wehren. Zunächst soll es dabei um die Stadtteilbibliotheken gehen. Ob es weitere parallele Begehren geben wird – Stichworte VHS , Bürgerämter , Schulhausmeister – ist noch nicht entschieden.

08:29
Nun ich denke man sollte schon die Sparpläne genauer betrachten.
Ich finde, dass in einer schrumpfenden Stadt nicht zwingend neben der Stadtbibliothek auch noch Stadtteilbibliotheken vorhanden sein müssen. Das ist blanker Luxus für einige wenige Stadtteile.
Die Stadtbibliothek ist zentral gelegen und das reicht in meinen Augen.
Das gleiche gilt für die Bürgercenter, da reicht es wenn ein zentrales in entsprechender Größe vorhanden ist.
Anders sehe ich das, bei VHS und vor allem beim Stadt Archiv. Das sind einzigartige Einrichtungen die auch zur Bildung in der Stadt beitragen!
Das nenne ich sparen am falschen Ende. Beim Stadt Archiv wird es adabsurdum geführt, da ja erst kürzlich das neue Magazin für die Archivalien eröffnet wurde.
23:39
Also, Marxurenkel - bisschen dick aufgetragen... so gehts nicht.
Die BILD-Dödel zumindestens sehen da keine Ironie...
22:46
Wozu öffentliche Bibliotheken? Wer braucht Leseerfahrung bei Barbara Salesch?
Müssen Bauern lesen können, die Frauen suchen?
Und die anderen haben "Kindles" oder posten auf Facebook... Wozu öffentliche Bibliotheken? Sollen sie sich die Fußballerautobiografien gefälligst kaufen!
Die BILD hat so große Fotos. Wer muss sie lesen können?
Bibliotheken sind eine Einrichtung für intellektuelle Ewiggestrige. Das brauchen wir nicht.
Außerdem herrscht dort eine unangenehme Stille. Iiiiiihhh!!! Keine verkaufsfördernde Musik. Nicht mal zu Weihnachten. Und jeder darf hinein. Geht gar nicht!
Macht die Dinger zu! Passt in die Zeit, passt in das Land und fördert die Verblödung.
Das wäre wirtschaftlich sinnvoll, weil Blödheit den Konsum steigert...
LG Der Weihnachtsmann