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Blitz-Marathon

Bürger bestimmen Standorte beim Blitz-Marathon

24.06.2012 | 17:45 Uhr
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Bürger bestimmen Standorte beim Blitz-Marathon
Mit solchen und ähnlichen Geräten will die Polizei Anfang Juli Temposünder ermitteln - und bittet die Bürger um Hinweise, wo es nötig sein könnte Foto: Oliver Müller

Essen.   Für den Blitz-Marathon am 3. und 4. Juli bittet die Polizei die Bürger jetzt um Tipps: Wo wird auf den Straßen gerast? Wenn dann am kommenden Dienstag 24 Stunden lang im ganzen Land die Geschwindigkeit kontrolliert wird, können die Anwohner an Gefahrenpunkten mit Temposündern ins Gespräch kommen.

Das gab’s noch nie: Am 3. und 4. Juli wird die Polizei an mindestens 50 Stellen allein im Essener Stadtgebiet Temposünder aufspüren, und dies vor allem auf Basis von Bürgerangaben. „Natürlich kennen wir die großen Ausfallstraßen, auf denen immer wieder gerast wird und die häufig auch Unfallschwerpunkte sind“, sagt Polizeisprecher Peter Elke.

Beim so genannten „Blitz-Marathon“ Anfang Juli wolle man aber eben auch Geschwindigkeitsüberschreitungen ahnden, die auf eher kleinen Straßen und in Wohngebieten vorkommen, die vielleicht nur zufällig bislang in der Unfallstatistik unauffällig waren. „Um solche Gefahrenpunkte zu finden, sind wir auf die Hilfe der Anwohner angewiesen“, sagt Elke. Am heutigen Montag, 25. Juni, und am Dienstag, 26 Juni, ist das Bürgertelefon der Polizei Essen in der Zeit von 8 bis 18 Uhr für Vorschläge unter 829-1055 erreichbar. Hinweise sind auch per Mail unter blitzmarathon.essen@polizei.nrw.de möglich.

Anwohner können mit den Temposündern ins Gespräch kommen

Der Polizei ist klar, dass das Empfinden von Anwohnern nicht zwingend die messbare Realität sein muss. Auch deshalb will man einer begrenzten Zahl von Bürgern die Möglichkeit geben, den Beamten bei ihrer Arbeit über die Schulter zu sehen, wenn sie dann tatsächlich mit ihren Messgeräten in der jeweiligen Straße aufkreuzen. „Wenn wir dort Autofahrer anhalten müssen, die zu schnell unterwegs sind, können Anwohner mit den Temposündern ins Gespräch kommen“, sagt Peter Elke. Natürlich geschehe dies auf rein freiwilliger Basis, kein Autofahrer werde zu Aussagen gezwungen. Wer genau dazukommen kann, soll bei der Kontaktaufnahme geklärt werden.

Um die rund ein Dutzend Geräte während der 24 Stunden optimal einzusetzen, werde die Polizei nach zwei, drei Stunden wieder abziehen, wenn entgegen der Anwohnermeinung auf einer Straße nichts los ist. „Wir wollen schließlich möglichst viele neuralgische Punkte erreichen.“ Umgekehrt bleibe man da länger, wo besonders viele Temposünder ins Netz gehen.

Die Befragung geht auf eine Initiative von NRW-Innenminister Ralf Jäger zurück, der nach dem ersten Blitz-Marathon beeindruckt war von den Bürgerreaktionen. „Wir betreten hier Neuland und sind selbst gespannt, ob viele anrufen“, so Polizeisprecher Peter Elke.

Informationen für alle Städte auf der Internetseite zum Blitzmarathon

Frank Stenglein

Kommentare
26.06.2012
19:28
Bürger bestimmen Standorte beim Blitz-Marathon
von drmccoy | #38

In einer 30er Zone fahren die meisten 50, in einer 50er Zone fahren die meisten 70 usw. Regeln? wozu Regeln einhalten, lieber drängeln, schneiden und Höchstgeschwindigkeit fahren.

26.06.2012
17:27
Bürger bestimmen Standorte beim Blitz-Marathon
von Rohrdesigner | #37

anstatt froh zu sein das es angekündigt wird, wird hier noch gemeckert. also ich fahre minimum 250km am tag und ich stelle mir mein navi an dem tag schön ein. lass die doch ruhig blitzen zumindest an diesen tagen werde ich nicht erwischt.

25.06.2012
18:15
Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von spooky01 | #36

Wer bei solch einer Aktion geblitzt wird muß doppelt bestraft werden. Leute hier wird auch noch angekündigt das geblitzt wird. Wer jetzt mit mehr als 55 unterwegs ist gehört bestraft!

25.06.2012
16:23
Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von TimTom | #35

ich glaube die meisten hier wissen gar nicht was rasen ist, bei mir in der Siedlung darf man 10 km/h fahren, Einbahnstrasse. 1. Das soll mir mal jemand vor machen 10 km/h zu fahren. 2. Die Radfahrer kommen mit 30 km/h den Berg entgegen der Einbahnstrasse runter geschossen. Wer macht hier den größeren Fehler?

3 Antworten
Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von Codemancer | #35-1

1. 10 km/h? Kein Problem. Als Führer eines KfZ muss man dazu in der Lage sein, Schrittgeschwindigkeit (5-10km/h) zu fahren - das ist Grundvoraussetzung für jeden Führerschein und wird bei einigen sogar explizit geprüft (Bsp.: eine Grundfahraufgabe Klasse A: Der Prüfling muss einen Slalom durchfahren. Der Prüfer/Fahrleher geht nebenher und darf nicht vom Prüfling überholt werden.) Wenn sie das nicht können, empfehle ich die eine oder andere Fahrstunde zu nehmen.

2. Auch ein beliebter Denkfehler. Es geht bei solchen Aktionen primär um das Prinzip und nicht um die Höhe des Vergehens. Das heißt, das alle vor dem Gesetz gleich sind und auch dementsprechend bei solchen Verfahren vor dem Gesetz gleich behandelt / bestraft werden. Wer zu schnell fährt, wird bestraft - wie schnell er war, interessiert dann nur noch beim Strafmaß.


Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von Biker72 | #35-2

gleich kommt noch jemand mit Paragraphenbüchern

Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von Codemancer | #35-3

Scheint so, was? Ich kann Sie beruhigen, ich bin auch nicht unbedingt ein Fan dieser ganzen Paragraphen und Bürokratie - dennoch, auch wenn unsere Gesetze und Regelungen zuweilen ziemlich nervig sind, so sind sie doch nötig.

Ich habe durchaus kein Problem damit, wenn man Recht und Gesetz ein wenig biegt oder ausdehnt, wenn dadurch manche Sachen effizienter werden. Leider wird diese mehr und mehr als selbstverständlich angesehen und manche lehnen sich bei ihren "Interpretationen" viel zu weit aus dem Fenster. Jene tauchen dann gerne als Unfallverursacher in den Statistiken auf.

Mir geht es schlichtweg auf den Keks, dass immer mehr Menschen sich nicht an die einfachsten Regeln halten wollen, sei es aus Ignoranz oder schierer Bequemlichkeit.

25.06.2012
16:21
Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von Pit01 | #34

Bin doch mal sehr gespannt darauf, wie viele Anwohner der betreffenden Gebiete selbst der Polizei ins Radarnetz gehen. In einer niederrheinischen Stadt war das so, als auf Schulwegen geblitzt wurde, da bekamen die Temposünder rote Ohren, als sie auf ihrer Strasse erwischt wurden.

25.06.2012
16:04
wird Zeit,
von HansiwurstI | #33

daß es den Rasern mal richtig ans Portemonaie geht. Die verstehen einfach keine Argumente. Die fragen nur: "habe ICH PERSÖNLICH Nachteile oder nicht?"

25.06.2012
14:31
an alle, die hier Abzocke schreien:
von andy_112 | #32

berechnet nach Fahrschul-Formel für Gefahrenbremsung:
Anhalteweg bei 30km/h: 13,5m
Anhalteweg bei 35km/h: 16,6m
Anhalteweg bei 40km/h: 20m
Anhalteweg bei 50km/h: 27,5m
Anhalteweg bei 55km/h: 31,63m
Anhalteweg bei 60km/h: 36m

So viel also zum Thema "mit 40 durch die 30-Zone ist nciht schlimm", die 6,5m Differenz entscheiden darüber, ob das Kind vor oder hinter dem Auto liegt. Denkt mal drüber nach!

Das soll jetzt nicht heißen, dass immer mit exakt 30km/h auf dem Tacho fahre, aber wenn man eben geblitzt wird, darf man sich auch nicht beklagen. Zu schnell ist zu schnell, so einfach ist das.

6 Antworten
Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von TimTom | #32-1

Es geht hier nicht ums Blitzen sondern um die Art wie! Mit Ihrem Nachbar oder einem anderen Feind und der Polizei werden Sie wo auch immer an den Pranger gestelt!

Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von wissenhilft | #32-2

So siehts aus. Zugegeben, 30 finde ich auch meist zu langsam, aber wenn die Situation gegeben ist (Kinder am Straßenrand, enge Strasse, geparkte Autos usw.) dann fahre ich eher noch langsamer. Glücklicherweise geht man ja mittlerweile oft hin und beschildert vor Schulen und Kindergärten mit 30, Zusatzschild "von 7-18 Uhr" o.ä., das ist auch vernünftig und gefahrlos.

Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von Codemancer | #32-3

TimTom einige kapieren es scheinbar nicht anders. Aber hier wird keiner ohne weiteres an den Pranger gestellt, denn:

"Natürlich geschehe dies auf rein freiwilliger Basis, kein Autofahrer werde zu Aussagen gezwungen. "

Und mich daneben stellen und schauen, wer so alles angehalten wird, kann ich auch so schon...

Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von ichliebekoenigsblau | #32-4

#32-2

aber das Beschildern holft allgemein leider n i c h t viel; besser so gut wie garnichts,

da es ja auch leider , Typen gibt wie hier die zu gerne zu schnell fahren und für alles einen Ausrede haben !

( seit 45 J: ohne Punkte, seit 49 J.Unfallfrei ) DAS schaffen diese Raser hier im Leben nicht mehr ; :-))

extrem wichtig ist die Länge der Schrecksekunde,...
von eimerweise | #32-5

...die dauert schon mal etwas länger. Zudem gibt es Autofahrer, die mit 1 km/h auch Mauern gründlich umfahren - die machen mir mehr Angst als ein bremsbereiter, wachsamer Autofahrer mit angepasster, d.h. nicht "Strich-30" Geschwindigkeit, sondern je nach Situation 5 bis vielleicht sogar 40 km/h.

Die Aktion hat mit Akzeptanz der Kontrollen, nicht aber mit mehr Sicherheit für unsere Kinder oder gebrechliche Menschen zu tun. Mehr Sicherheit hieße: Die Polizei ließe Kinder auf die Strasse laufen oder Bälle rollen: Da zeigt sich, wer bremsen kann und wer nicht.

@eimerweise
von Codemancer | #32-6

Solche Kontrollen sind nun mal das probateste Mittel um die Befolgung der Gesetze zu fördern. Ihre Vorschläge sind sicherlich ungemein effektiv, aber man schafft so eine gefährliche Situation - der Zweck heiligt niemals die Mittel.

Ich persönlich bin für wesentlich mehr solcher Kontrollen. Statistisch gesehen ist eine erfolgreiche Verkehrserziehung - darunter fallen sowohl Aufklärung als auch Kontrolle und Strafen - äußerst gewinnbringend für die allgemeine Unversehrtheit. Dazu sind die Strafen z.T. noch viel zu lasch - neben dem finanziellen Aspekt fehlt da vollkommen eine sozialisierende Art der Strafe.

25.06.2012
13:44
Der Blitzmarathon ist ja ok.,
von traurigeWahrheit | #31

denn jeder weiss, das es hauptsächlich um Geld für die klammen Kommunen geht, Sicherheit spielt nur eine Nebenrolle. Nicht umsonst wird üblicherweise an Ausfallstrassen geblitzt, wo man mit wenig Aufwand hohe Einnahmen erreichen kann. Viele Kommunen haben auch Blitzbudgets, die sie erreichen müssen, weil das Geld der vermeintlichen "Raser" bereits im Haushalt verbucht ist, bevor das Jahr überhaupt anfängt. So mancher "Raser" hat also schon so manches Freizeitbad gerettet....

Was mir aber überhaupt nicht passt ist die sogenannte Bürgerbeteiligung, mit der jetzt geworben wird. Es besteht einfach die Gefahr, das einige Personen mit unliebsamen Nachbarn abrechnen wollen. Hilfspolizisten gut und schön, aber die Grenze zum Denunziantentum ist schnell erreicht. Das Rot-Grün mit Autoverkehr allgemein grosse Probleme hat, ist allseits bekannt. Das darf aber nicht dazu führen, das sich Bürger gegenseitig die Augen ausstechen.

5 Antworten
Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von roadrunner1 | #31-1

...Abrechnung mit Nachbarn.....
....Hilfspolizisten....
....Denunzianten.....
...Augen ausstechen...

Bitte weitermachen! Wenn Sie sich noch ein wenig reinsteigern, dann schreiben Sie sicher in ca. 43 Minuten, dass durch die Blitzeraktion in Deutschland ein Bürgerkrieg ausbricht. Die Vereinigte Jüdäische, äh Anti-Blitz-Bürger-Volksfront gegen die abzockerischen Grünröcke. Ab 5.35 Uhr wird dann zurückgeschossen und als erstes der Denunziant von nebenan geteert und gefedert.

Einfach an das Tempolimit halten und keine Probleme haben......

@traurigeWahrheit
von Codemancer | #31-2

Jaja, unsere werten Herren von der Trollfraktion. Mal eben schnell mit einem theatralischen Nickname registriert und dann irgendwas reinschreiben, was man sonst nur am Stammtisch unter erheblichen Alkoholeinfluss diskutiert.

Woher haben Sie die Informationen mit den "Blitzbudgets"? Jetzt sagen Sie bitte nichts in der Richtung "ist doch allgemein bekannt". Meine Quellen deuten eher darauf hin, dass die Bußgeldeinnahmen bei so einer Aktion gerade mal so eben die Ausgaben decken. Von einem Budget kann demnach weniger die Rede sein.

Wo ist nun der Unterschied im Denunziantentum, wenn ich die Polizei zu einem akuten Fall rufe oder während dieser Aktion eine Stelle vorschlage. In beiden Fällen verfolgt der Anrufer natürlich eigene Interessen und will dem anderen einen rein würgen - egal wie edel die Legitimation dahinter ist.

Wenn Sie sich schon so nennen, dann bleiben Sie auch bei der Wahrheit... Logik kann auch nicht schaden.

jeder weiß...,
von HansiwurstI | #31-3

daß "jeder weiß" kein Argument ist. Und daß man besser den Hauptschulabschluss nachholt, als hier rumzupalavern.

Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von Biker72 | #31-4

Dass die Polizei, in wie weit oder in welchem Umkreis kann ich nicht sagen, schon seit längerem Vorgaben bekommt, eine gewisse Summe "einzublitzen", wurde vor längerer Zeit öffentlich von einem Polizeipräsidenten sogar öffentlich bestätigt. Ob der gute Mann noch seinen Posten behalten durfte ist mir unbekannt. Und die typischen und notorischen Drängler und Raser schreckt das eh nicht ab, oder warum gibt es die immer noch?!

Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von Codemancer | #31-5

Ich kann mir gut vorstellen, dass es da einen gewissen Soll gibt, den die Polizisten zu erfüllen haben. So eine Aktion kostet dem Land und den Kommunen nun mal halt eine Menge Geld - wenn dann bei einer zwei Stündigen Aktion, wo drei Polizisten beteiligt sind, nur 40 Euro bei rum kommen, dann ist das, finanzielle gesehen, schon doof.

Warum gibt es notorische Drängler? An der Aufklärung kann es sicherlich nicht liegen, denn diese Leute zeichnen sich ja primär dadurch aus, dass die Rechtsverletzung und das Gefahrenpotenzial billigend oder gar vorsätzlich in Kauf nehmen. In diesem Fall müssten die Kontrollen vermehrt und die Strafen angehoben werden - so dass solche Leute relativ schnell ihre Uneinsichtigkeit mit dem Verlust des Führerscheins bezahlen.

25.06.2012
13:22
Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von Trebusch | #30

Ist schon niedlich ,wie vermeintliche Schnellfahrer (sie selbst sehen sich wahrscheinlich als sportliche Fahrer ) sofort die Denunziantenkeule rausholen.In meiner Heimatstadt gibt es 2 Bereiche , an denen tagtäglich sog.sportliche Fahrer trotz Begrenzung auf 50 Km/h und Überholverbot im Minutentakt Ihr Leben oder Ihre Gesundheit ,vor allem aber das Leben und die Gesundheit unschuldiger Verkehrsteinehmer die sich an die einfachen Regeln halten, riskieren .Diese beiden Stellen werden von mir vorgeschlagen .Und ich hoffe sehr ,das durch diese Aktion genau diese Verkehrskasperles mal für einen oder 3 Monate aus dem Verkehr gezogen werden und über Ihr Tun nachdenken können ,sofern die Kapazitäten für´s Nachdenken vorhanden sind.

2 Antworten
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von wissenhilft | #30-1

Wohl wahr, sobald man sie an die Verkehrsregeln erinnert, an die jeder sich nunmal zu halten hat, finden die KFZ-"Sportler" tausend nichtige Argumente, warum sie sich an diese Regeln nicht halten müssen. Sorry, aber man kann sich ja ärgern, wenn man so blöd war in die Radarfalle zu gehen, aber eben vor allem über die eigene Dummheit und nicht über "Abkassiererei" der Kommunen. Wäre ich eine Kommune, ich würde es genauso machen, niemand zwingt einen doch, sein Geld sozusagen in die Blitzkästen zu werfen.

jaaa, die Kapazitäten
von HansiwurstI | #30-2

daran dürfte es in erster Linie mangeln. Sonst würde man nicht ständig diese "Abzocke"-Sprüche hören. Genauso, wie die Fußwegparker: "ich bin nicht von hier". Aha! bei ihm zuhause ist das Fußwegparken also erlaubt...

Für so dumm halten einen nur die Dümmsten selbst.

25.06.2012
13:16
Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von dr_john_becker | #29

Ich habe noch einmal darüber nachgedacht, und eigentlich muss man zu dem Schluss gelangen, dass das, was die Polizei NRW hier unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Bürgerbeteiligung durchführt, absolut verwerflich ist, gerade in Hinblick auf die deutsche Geschichte. Es gab ja schon mehrfach polizeiliche Institutionen, die aufgerufen haben zum Denunzieren - ob man diese niederen Instinkte, die ja einige Bürger ohne Zweifel besitzen, von staatlicher Seite ansprechen und fördern sollte, möchte ich SEHR bezweifeln.

5 Antworten
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von wissenhilft | #29-1

Denunzierung meint, Menschen zu verraten, die etwas im vorherrschenden System illegales tun, das aber dem Wohle aller dient und nur deswegen illegal ist, weil kriminelle Herrscher dies so wollen. Das sehe ich hier nicht, jemanden anzuzeigen, der definitiv verbotene Handlungen begeht, die nicht nur nicht zum Wohle anderer sind, sondern diese möglicherweise noch gefährdet, ist keine Denunzierung sondern Bürgerpflicht, nicht mehr und nicht weniger!

Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von roadrunner1 | #29-2

Wenn man mal nicht weiterweiß, dann einfach mal den Adolf oder die Stasi aus dem Grab der Geschichte ausbuddeln.

Wie arm........

laaaaber nicht!
von HansiwurstI | #29-3

steckt die Nazi-Keule ein und wein in dein Taschentuch.

Bürger bestimmen ab heute Standorte beim Blitz-Marathon
von Codemancer | #29-4

@wissenhilft:
Nicht zwingend. Per Definition ist Denunzierung das Beschuldigen/Melden einer oder mehrer Personen aus persönlichem oder politischen Interesse mit dem gewünschten Ergebnis, sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.

Trifft hier aber trotzdem nicht zu :)

Sicherlich denkt man sich "Dem würg ich jetzt einen rein" aber die Intention dahinter ist, dass die eigene Wertvorstellung einem sagt, dass das falsch bzw. gefährlich ist und diesem respektlosen Fahrer etwas Respekt beigebracht wird.

Bürger bestimmen Standorte beim Blitz-Marathon
von olibugs | #29-5

Aach endlich der Standardunsinn: Wer was sagt ist Stasi oder Nazi. Der Versuch des Mundtotmachens ist aus Stasi bzw. NS Zeiten, nicht aber wenn man sich vom Staat gegen unbelehrbare Irre helfen lassen möchte. Wer rast gefährdet Menschenleben. Außerdem ist Autofahren heutzutage aus Umweltgründen eher unschick.

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