Bündnis meldet Demo gegen HoGeSa an

Das Anti-Rechts-Bündnis „Essen stellt sich quer“ hat prompt auf die geplante Großdemo der „Hooligans gegen Salafisten“ („HoGeSa“) reagiert. Wie Sprecher Max Adelmann mitteilt, plant das Bündnis eine Gegendemo – ebenfalls auf dem Willy-Brandt-Platz.

„Wir bitten alle demokratischen Kräfte, insbesondere aus Sport, religiösen Gemeinschaften, Gewerkschaften und Politik in Essen und NRW, uns dabei zu unterstützen“, heißt es in dem Aufruf. Die Polizeipräsidentin wird aufgefordert, den Aufmarsch der Hooligans zu verbieten. „In Essen ist kein Platz für rechtsextremes Gedankengut und Gewalt auf der Straße“. Lobend hervorgehoben wird OB Paß, der sich bereits für ein Verbot der Hooligan-Demo ausgesprochen hat. Dafür macht sich jetzt auch die Linke stark. FDP-Chef Ralf Witzel erwartet ein entschlossenes Vorgehen der Einsatzkräfte, falls die Kundgebung rechtlich nicht zu verhindern sei: „Unsere Stadt muss gut vorbereitet sein, um keine Bilder von Chaostagen im Revier zu liefern, bei denen Geschäfte geplündert, Fahrzeuge zerstört und Personen verletzt werden.“