Breite Mehrheit für offenes Bürgeramt

Altenessen..  Der dauerhafte Betrieb im Bürgeramt Altenessen muss sichergestellt sein: Diese Forderung von SPD und dem parteilosen Dieter Stodiek wird in der Bezirksvertretung (BV) V von allen Parteien außer dem Essener Bürgerbündnis (EBB) unterstützt.

„Das Amt wurde von jetzt auf gleich dicht gemacht. Das ist eine Bankrotterklärung der Verwaltung und soll in Zukunft nicht mehr vorkommen“, war der Ärger bei SPD-Sprecher Theo Jansen wegen der krankheits- sowie urlaubsbedingten Auszeit im Bürgeramt Mitte des vergangenen Jahres noch deutlich herauszuhören. Er fordert u.a. ein dauerhaftes Personalkonzept, das die aktuellen Öffnungszeiten sicherstellt, eine Personalreserve und einen jährlichen Bericht.

Dagegen hatte EBB-Vertreter Friedrich Frentrop etwas: „Personalfragen sind für die BV gar nicht zulässig.“ Die EBB hatte im Stadtrat den großen Personalschnitt in der Verwaltung seinerzeit mitinitiiert, dessen Folge auch die geschlossenen Türen in Altenessen waren. Bezirksvertreterin Stefanie Kölking (CDU) widersprach: „Es ist unwichtig, ob dies nun zulässig ist oder nicht. Das Signal ist uns wichtig.“