Bredeneyer Kinder greifen zu Zange und Müllsack

Bredeney..  Am letzten Schultag vor den Osterferien haben die Bredeneyer Schulen in einer morgendlichen Großaktion, organisiert von der Interessengemeinschaft Bredeney attraktiv, eine Säuberung des Straßengrüns und der angrenzenden Parks von Unrat und Abfällen aller Art im Rahmen der Pico-bello-Aktion durchgeführt. Beteiligt waren die Goetheschule und das Grashof-Gymnasium mit ihren Unterstufen und die Meisenburg-Grundschule mit dem dritten und vierten Schuljahr.

Ausgerüstet mit Holzzangen zum Auflesen des Abfalls, Handschuhen, orangefarbenen Warnwesten und Plastiktüten für den Müll schwärmten die Kinder jeweils im Umfeld der Schulen und am Meisenburg-Sportplatz aus. Gefüllt wurden die Abfallsäcke mit Papierresten, Plastiktüten, Drähten und anderem Müll. Größere Gegenstände - zum Beispiel ein Roller und ein Fahrrad, ein Drucker für Computer, ein kleiner Wagen, Metallstangen, eine schwere Straßenlaterne aus Metall, die von vier Schülern geschleppt wurde - wurden einzeln zur Sammelstelle getragen oder gezogen.

Ein kompletter Karton mit vielen Heften der englischsprachigen Zeitschrift „National Geographic“ wurde aus dem Gebüsch wieder ans Tageslicht gezerrt, um auf dem gesammelten Müll zu landen. Für die Kinder war es, wie in jedem Jahr, immer wieder erstaunlich, welche Gegenstände still und heimlich einfach in Hecken und Sträucher geworfen werden, ganz nach dem Motto „Hauptsache entsorgt“. Nachdem alle Müllbeutel und Abfälle zusammengetragen waren, gab es für die Kinder zur Belohnung Berliner Ballen, die - wie in den Vorjahren - von einem Bredeneyer Bäcker als Spende zur Verfügung stellt wurden. Auch für Getränke war gesorgt.

Pädagogischer Nutzen

Kurz darauf begannen die Osterferien für die beteiligten Kinder. Der pädagogische Nutzen solcher Sammelaktionen ist groß, weil den Kinder dabei oft klar wird, wie mühsam es ist, eine vermüllte Umwelt wieder einigermaßen sauber zu bekommen. Die städtische Aktion Pico-Bello-Sauber- Zauber helfe, so die Verantwortlichen, sich mit der häufig zu beobachtenden Gedankenlosigkeit bei der Entsorgung von nicht mehr benötigten Gegenständen auseinanderzusetzen und die eigenen Verhaltensweisen zu überdenken.