Borbeck soll Notfallpraxis behalten

Borbeck..  Die niedergelassenen Ärzte sollen weiterhin in Borbeck eine Notfallpraxis betreiben. Das forderte die Bezirksvertretung IV am Dienstagabend. Anlass sind Überlegungen, die Nofallpraxen des Philippusstiftes und des Marienhospitals zusammenzulegen. Dr. Michael Hill, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, hat sich allerdings bereits für die Beibehaltung der derzeitigen Versorgungsstrukturen in Essen ausgesprochen.

Ob das aber das letzte Wort ist, wurde am gestrigen Mittwochabend innerhalb der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein besprochen. Die Neuordnung der Notdienste sei „ein riesen Themenball“ und von den Ärzten gewünscht, um auf absehbar sinkende Medizinerzahlen zu reagieren, sagte deren Sprecher Christopher Schneider. „Sie sehen die Notwendigkeit, die Strukturen sinnvoll zu reformieren und ein System zu schaffen, das mit weniger Ärzten funktioniert.“ Das Ergebnis stand am Abend noch nicht fest.