Bootssteg des EWRC muss dringend saniert werden

Stelldichein und Jahresbilanz im Clubhaus am Baldeneysee - der EWRC-Empfang ist eine feste Größe im Werdener Terminkalender.

Thomas Schmitz gab einen Einblick in seine Arbeit und die Antwort auf die Frage, warum er in schwierigen Zeiten trotzdem Buchhändler geworden sei. „Natürlich ist es nicht immer leicht, Buchhändler zu sein, es herrscht ein Verdrängungswettbewerb mit den großen Läden und der digitalen Zunft.“ Im Ranking der beliebtesten Berufe „steht der Buchhändler an vorletzter Stelle vor dem Gewerkschaftssekretär“.

Immerhin sei er aber jetzt 27 Jahre in Werden tätig, obwohl man ihm bereits den Untergang vorausgesagt habe. „Ich habe gelernt, wie David gegen Goliath mit der Schleuder umzugehen. Viele Buchhandlungen sind ein kleiner Kosmos, in dem man sich austauschen und Tipps geben kann.“ Ob man davon leben könne? „Ja, ich habe mehrere Mitarbeiter, und Mechthild Römer ist 27 Jahre bei mir beschäftigt.“ „Auf den neuen Roman von Michel Houellebecq muss man bei Amazon drei Wochen warten, wir haben ihn vorrätig.“

Nach dem Gastbeitrag dann der sportliche Rückblick auf das Jahr 2014. Hervorzuheben sind die Leistungen der EWRC-Ruderinnen Leonie Neuhaus und Ronja Schütte. Leonie holte in ihrem ersten Seniorenjahr gleich eine Gold- und eine Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften und konnte sich für die U23-Weltmeisterschaften in Varese qualifizieren, wo der Vierer das B-Finale gewann.

Ronja Schütte nahm im Frauen-Achter in Amsterdam teil und gewann ebenfalls das B-Finale. Erfreulich die Entwicklung im Kinderbereich, wo es den Trainerinnen Cathrin Crämer und Navina Passmann gelungen ist, Neuzugänge zu integrieren und erste Erfolge zu erzielen.

Neuzugänge wurden integriert

Ausblick: In diesem Jahr steht eine teilweise Sanierung der Dachterasse des Vereinshauses am Hardenbergufer an, da in die darunterliegende Bootshalle Wasser eindringt. Während der Absenkung des Seepegels wurde auch noch mal der schlechte Zustand des Bootsstegs deutlich. Kosten in Höhe von 40 000 Euro seien zu erwarten. Positiv: Dank eines Spenders wurden alle Fenster und Türen im Clubhaus erneuert.