Blumen für das Werdener Übergangswohnheim

Werden..  Rote Gänseblümchen, Primeln, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Tulpen und Narzissen blühen in den frisch angelegten Beeten vor dem Übergangswohnheim im Werdener Löwental. Rund 50 Menschen leben dort, warten darauf, wie über ihren Asylantrag entschieden wird.

Ungewissheit ist das größte Problem

„Das ist keine leichte Situation für die Familien. Die Kinder fühlen sich wohl hier, aber die Erwachsenen haben Probleme mit der Ungewissheit“, sagt einer der beiden Hausbetreuer, die an fünf Tagen in der Woche von 7 bis 17 Uhr für das Diakoniewerk Essen in der Einrichtung im Einsatz sind.

Die Pflanzaktion war die Idee der jungen Studentinnen Rahel Löwentraut und Franziska Kloos. Sie kümmern sich seit geraumer Zeit um die Kinder, die im Löwental leben. Sie helfen bei den Hausaufgaben, spielen mit ihnen. „Wir haben die Inhaber von Blumengeschäften in Kettwig und Werden angesprochen und alle waren sofort bereit, uns die Pflanzen zu spenden.“

Viele Paletten mit Frühlingsblühern stehen an diesem Morgen vor dem Heim. Doch vor dem Pflanzen müssen noch große Steine ausgebuddelt und mit einer Schubkarre abtransportiert werden. Die Kinder helfen eifrig mit, auch einige Bürger sind gekommen. Mit Spaten und Harken und Gartenhandschuhen. Meter für Meter entstehen bunte Blumenbeete.

Rahel Löwentraut hat noch eine Bitte: „Hier im Löwental lebt ein 14-jähriger Junge, der in einem Werdener Verein Fußball spielt, aber keine Fußballschuhe hat. Vielleicht kann jemand helfen? Er hat die Schuhgröße 40/41.“ Info: 22 05 136