Blechschaden sorgt für jecken Konzertabend

Wenn es mal so richtig jeck in der Essener Philharmonie werden soll, dann kündigt sich die Formation „Blechschaden“ an. Das total verrückte Brassorchester der Münchner Philharmoniker hat sich am 17. Februar mit Musik von Vivaldi bis Verdi, von Glenn Miller bis zu Schotten-Rap und Alpenblues mit Gags und Humor angesagt.

Die Geschichte ist bekannt: Fasziniert und animiert von der Tradition der schottischen Brass-Bands stiftete vor 30 Jahren der abgefahren-witzige Oberschotte Bob Ross elf seiner Münchner Philharmoniker-Kollegen zum Fremdgehen an: Es entstand das definitiv verrückteste und kultigste Brassorchester der Republik. Langeweile ist ein Fremdwort für die zwölf Vollblutmusiker, die durch Spielwitz, Drive und Virtuosität mitreißen. Da geht es quer durch alle Stilrichtungen von Barock bis Rock. „Very Scottish“ und ganz entscheidend für den Erfolg ist jedoch das ganz besondere Talent des schottischen Hornisten und Blechschaden-Gründers: sein zwerchfellerschütternder Humor. Bob Ross, so wird man feststellen, ist der geborene Entertainer!