Betrüger bringen 76-Jährige um Erspartes
04.03.2010 | 15:58 Uhr 2010-03-04T15:58:00+0100
Essen-Bredeney.Gutgläubigkeit wurde einer 76-jährigen Essenerin jetzt zum Verhängnis. Mit dem so genannten „Enkeltrick“ ergaunerte eine Betrüger das Ersparte der Seniorin aus Bredeney.
Als die Essenerin am Mittwochmorgen gegen 10.30 Uhr den Hörer abnahm, glaubte sie sogleich den Lebensgefährten ihrer Nichte an der Stimme erkannt zu haben und sprach ihn mit „Markus“ an – ein fataler Fehler. Denn der Anrufer nutzte die Gelegenheit und gab sich daraufhin als selbiger Verwandter aus. Unter dem Vorwand, einer Pfändung seines Autos nur durch sofortige Zahlung entgehen zu können, bat er die 76-Jährige um finanzielle Unterstützung. Die Frau sagte ihre Hilfe zu und machte sich sogleich auf dem Weg zu ihrem Geldinstitut.
Es folgte die übliche Masche: In einem erneuten Anruf teilte „Markus“ der Seniorin mit, dass er selbst verhindert sei, aber einen Freund zur Geldübergabe schicken würde. Kurze Zeit später stellte sich ein circa 30 Jahre alter und 1,70 Meter großer Mann am vereinbarten Treffpunkt als Markus´ Freund vor. Im Beisein der Rentnerin telefonierte der Unbekannte noch mit dem angeblichen Freund der Nichte. Anschließend bat die so Getäuschte den Mann in ihre Wohnung und übergab das erbetene Bargeld. Dann ging der Täter in Richtung Brachtstraße davon. Eventuell stieg er später in einen grauen Kombi mit Dortmunder Kennzeichen.
Betrüger scheiterten bei weiteren Betrugsversuchen
Der mutmaßliche Täter ist leicht korpulent und hat kurze, blonde Haare. Zum grauen Anzug trug er auffallend spitze Schuhe. Die Kripo bittet Zeugen, sich unter Tel. 0201/829-0 zu melden.
Bei weiteren Betrugsversuchen mit derselben Masche scheiterten die Betrüger in den letzten Tagen: Eine Anwohnerin des Geismarweges informierte die Polizei, nachdem sie ebenfalls am Mittwoch einen Anruf ihres angeblichen Enkels erhalten hatte. Schon am Telefon hatte sie den Schwindel erkannt und war nicht auf die Forderungen eingegangen. Am selben Tag misslang der Betrugsversuch auch auf der Heisinger Straße und der Möbiusstraße in Altendorf. Erst am Dienstag waren die Täter im Ligusterweg in Schuir aktiv gewesen. Auch dort hatten sie keine Beute gemacht.
Grundsätzlich rät die Polizei zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen: Bei Anrufen angeblicher Verwandter in finanzieller Notlage unter deren bekannter, nicht der vom Anrufer angegebenen Telefon- oder Handynummer zurückrufen und versuchen, den Sachverhalt zu klären. Auch sollte der Angerufene bei finanziellen Forderungen mit Familienangehörigen Rücksprache halten und bei Zweifeln an der „Echtheit“ des Anrufers sofort die Polizei informieren. Darüber hinaus sollten keine Details zu familiären und finanziellen Verhältnissen preisgegeben werden. Es wird dringend empfohlen, Fremden, die als Vertrauensperson angeblicher Verwandter kommen, niemals Bargeld auszuhändigen. Wer auf einen Betrüger hereingefallen ist, sollte dringend Anzeige erstatten.
15:20
Leider kann man hier nicht löschen.
Habe das #2 übersehen .
( Wobei der Kommentar #2 nur so vor Dummheit Strotzt!)
Wenn man sich die Meldungen der Polizei durchliest, betrifft es meistens die Bürger ab 75
Viele lesen keine Zeitungen mehr , weil sie das was steht nicht mehr richtig verstehen.
Wenn die 50 Anrufe am Tag bei älteren Bürgern tätigen und ein Opfer finden reicht es ja schon. .
Auf der Strasse sehen sie sich dieälteren Leute auch erst genau an und folgen ihnen dann.
15:03
Ob ich das im März oder Oktober einstelle, ist ja wohl egal. Der Inhalt wäre im März auch nicht anders ausgefallen.
Dann sage ich mal einen Herzlichen Glückwunsch das ihre Mutter noch so gut drauf ist.
-.
@4 von stromer1953 , am 28.08.2010 um 15:08
Wer ist denn jetzt verkalkt?
Wobei der Kommentar #2 nur so vor Dummheit Strotzt!
Da mein Post vor Dummheit Strotzt! Ich ja wohl.
Nach der Berliner Altersstudie
65- bis 69-Jährige 1,2 %
70- bis 74-Jährige 2,8 %
75- bis 79-Jährige 6,0 %
80- bis 84-Jährige 13,3 %
85- bis 89-Jährige 23,9 %
über 90-Jährige 34,6 %
15:08
Das kann nicht sein @#3!
Wir hatten unsere Kommentare schon im März
reingestellt!
Und Sie??
Fünf Monate später!
Wer ist denn jetzt verkalkt?
Wobei der Kommentar #2 nur so vor Dummheit
Strotzt!
PS: Meine Mutter ist auch 76 Jahre alt, aber so
Senil ist sie noch lange nicht!
Ansonsten lesen Sie meinen Kommentar mal Richtig
durch!
14:30
Was sind denn das für abscheuliche Kommentare hier.
Habt ihr einen Garantieschein mit in der Wiege gelegt bekommen, dass ihr im Alter noch so fit seid das ihr alles begreift.
Ha- passt nur auf ,dass ihr vom Schicksal nicht dazu verdonnert werdet , das morgen schon Euer Gehirn anfängt zu verkalken und keiner nimmt Euch mehr für voll . Glückwunsch !!
12:36
Ob ich veroste oder verkalke, ich mag kein Schalke!
So isset doch im Endeffekt!
11:18
Mein Gott!!!
Mit 76 ist man doch noch nicht verkalkt!
Lesen die Leute keine Zeitung, oder schauen sich
keine Nachrichten an?
Es tut mir leidfür die Dame, aber so richtiges
Mitleid habe ich nicht!