59-Jährige an Folgen eines Zimmerbrands gestorben
14.02.2012 | 10:37 Uhr 2012-02-14T10:37:00+0100
Essen. Nach dem Wohnungsbrand am Blittersdorfweg am 5. Februar ist eine 59-Jährige am Montag an den schweren Verletzungen gestorben. Als Brandursache wurde eine glimmende Zigarette ermittelt, die auf eine unter hohem Druck stehende Leitung eines Sauerstoffgerätes fiel.
Eine 59-jährige Frau ist am Montag an den Folgen des Zimmerbrandes vom 5. Feburar im Krankenhaus verstorben. Die Frau litt schon zuvor unter einer schweren Erkrankung, die ein Sauerstoffbeatmungsgerät notwendig machte. Durch eine glimmende Zigarette wurde eine unter hohem Druck stehende Leitung dieses Geräts beschädigt. Eine große Stichflamme setzte darauf Teile der Wohnungseinrichtung innerhalb von Sekunden in Brand und verletzte die Mieterin lebensgefährlich.
Ein schrillender Rauchmelder hatte die Anwohner in der Nacht geweckt. Eine Nachbarin alarmierte den Notruf und versuchte, ihrer Nachbarin zu helfen. Kurz darauf eintreffende Rettungssanitäter und ein Notarzt brachten die Frau auf die Intensivstation eines Krankenhauses. Hier erlag die Frau eine Woche später ihren Brandverletzungen und der schweren Vorerkrankung.
Einen technischen Defekt konnten die Brandexperten ebenso wie ein Fremdverschulden ausschließen.