Bergbau prägte den Stadtteil

Schönebeck..  Der Name Schönebeck ist seit 1795 amtlich überliefert. Zu dieser Zeit war der Ort eine Bauernschaft mit gerade mal 259 Einwohnern. Er gehörte seit dem 1. September 1808 zur Bürgermeisterei Borbeck, die vor hundert Jahren nach Essen eingemeindet wurde.

Seit Beginn der Industrialisierung ist Schönebeck vom Bergbau geprägt. Die Anfänge des modernen Ruhrgebiets-Bergbaus in Schönebeck reichen bis zum Anfang der 1830er Jahre zurück. Damals gelang es Männer des Industriellen Franz Haniel in Schönebeck, zum ersten Mal die Mergeldecke zu durchstoßen.

Neben dem Schurfschacht Franz und dem Schacht Kronprinz entstand nördlich des Terrassenfriedhofs der Schacht Wolfsbank, der bereits 1896 wieder geschlossen wurde. Noch heute erinnern im Kern erhaltene Arbeitersiedlungen an die industrielle Tradition des Stadtteils. Die Siedlung an der Ardelhütte, Schacht-Kronprinz-Straße und Schönebecker Straße führt unter dem Namen Bergbaukolonie Schönebeck e. V. ein auf die Pflege bergmännischer Kultur ausgerichtetes, sozial orientiertes Vereinsleben.