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Bekleidungskette ,7th Main Street’ folgt der Mayerschen Buchhandlung im Hauptbahnhof Essen

12.05.2012 | 06:02 Uhr
Bekleidungskette ,7th Main Street’ folgt der Mayerschen Buchhandlung im Hauptbahnhof Essen
Foto: Jan Dinter

Essen.   Die Bekleidungskette „7th Main Street“ übernimmt im Essener Hauptbahnhof das bislang von der Mayerschen Buchhandlung in der U-Bahn-Passarelle genutzte Ladenlokal. Ab Mitte Juli soll der Verkauf des Sortiments beginnen. Vertreter der Evag und von „7th Main Street“ haben einen Mietvertrag unterzeichnet.

Die Essener Verkehrs-AG (Evag ) hat einen Nachmieter für die geschlossene Filiale der Mayerschen Buchhandlung in der U-Bahn-Passarelle am Hauptbahnhof gefunden: Voraussichtlich ab Mitte Juli bietet die Bekleidungskette „7th Main Street“ ihr Sortiment nahe des Nordausgangs zum Willy-Brandt-Platz an.

Am Freitag unterzeichneten die Verantwortlichen beider Seiten den Mietvertrag. Die Mode-Firma betreibt bereits eine Filiale im Erdgeschoss des Hauptbahnhofs nahe des Südausgangs.

Tim Walther

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Kommentare
14.05.2012
15:58
Bekleidungskette ,7th Main Street’ folgt der Mayerschen Buchhandlung im Hauptbahnhof Essen
von 1980yann | #21

Also eine Unterversorgung mit Buchläden sehe ich in Essen nicht. Das Gegenteil war bei diesem Standort der Mayerschen der Fall, wenn man sich die Zahl der Anbieter oben im Bahnhof anschaut. Und da macht es keinen Sinn einen Laden an einer Stelle zu betreiben, an der kein Umsteiger vorbei kommt, sondern eigentlich nur U-Bahn-Ein/Aussteiger auf dem Weg zur Innenstadt, wo es Filialen mit größerer Auswahl gibt.

Bei Elektronik ist die Lage noch mal ganz anders: die gefühlten Monopolisten Mediamarkt und Saturn haben recht überschaubare Marktanteile, weil es eine Schar abertausender Kleinstfernsehfachhändler in Deutschland gibt, die weitgehend unbemerkt große Stückzahlen unters Volk bringen. Die überleben aber meist nur in den Stadtteilen.
Viele andere Elektronikmärkte kommen kaum in die Gewinnzone und sind oft nicht in der Lage, mal eben in eine Stadt wie Essen zu expandieren. Vor allem dann nicht, wenn es keine passende Fläche in guter Lage gibt.

14.05.2012
15:19
Bekleidungskette ,7th Main Street’ folgt der Mayerschen Buchhandlung im Hauptbahnhof Essen
von vonhierwech | #20

vonhlerwech | #11
aaaahh..hund gibt sich als katze aus. Schön zu sehen das mein nick solches interesse weckt aber die klugen sprüche mußte schon mir überlassen mein guter *lach*. Finde es schon sehr lustig wie sich die obis hier immer wieder den kopf über essen zerbrechen als ob se nich schon genug mit sich und ihrem städtchen zu tun hätten. Dank smaland centro schießt dort die city in die grütze u. überall sprießen die spielhallen aus dem boden. Als ob das noch nich reicht wird man von der nationalen presse zerissen. Aber einige obis denken immer noch sie wären der nabel der welt. Man glaubt es kaum aber da werden doch tatsächlich stadtrundfahrten angeboten. Sinn für humor haben se ja.*ha ha*
Auf eine bekleidungskette mehr oder minder kommt es mit sicherheit nich mehr an würd ich sagen. Der trend geht nun mal in diese richtung u. macht vor essen nich halt. Wie immer ist der kunde könig u. entscheidet selbst was in der angebotspalette steht. Die neuen stores in essen laufen..

14.05.2012
10:11
Bekleidungskette ,7th Main Street’ folgt der Mayerschen Buchhandlung im Hauptbahnhof Essen
von michelino | #19

Ich kann gut nachvollziehen, worauf Sie hinaus wollen @dummberger. Sie haben ja nicht mal Unrecht, wenn sie schreiben, dass sich das Warenangebot immer einseitiger entwickelt. Die Textilbranche ist überproportional vertreten, anderer Handel verschwindet zusehends. Nur wenn einige hier wieder so tun, als spiele sich dieser Trend ausschließlich in Essen ab, ist das reine Polemik und dient nur dem Zwecke, Essen nieder zureden.

Sie sprechen die vielen Elektro- und Hiwi-Geschäfte, die es mal in der Innenstadt gab. Natürlich ist es schade, dass davon nichts geblieben ist. Verantwortlich dafür sind die Kunden, die blind zu Saturn und Media-Markt laufen oder im Internet bestellen. Nein, die Nachfrage nach Elektroartikel hat gewiss nicht nachgelassen, nur unser Konsumverhalten hat sich geändert. Geiz ist geil und billig bestimmt unsere Einkaufsmentalität. Immer mehr Billigtextilanbieter in den Innenstädten, die einen großen Ansturm von Kaufwütigen erleben. Das ist Deutschland 2012!

14.05.2012
01:19
M4wer | #17
von dummmberger | #18

Es liegt mir fern, einen Media-Markt zu fordern. Aber die Zeiten, in denen es z.B. Schossau, Schauland sowie gut sortierte Angebote in den Kaufhäusern gab, sind ja noch nicht so lange vorbei.
Und dass die Nachfrage nach Elektronik-Artikeln seitdem nachgelassen hat, kann mir eigentlich keiner erzählen.

Wenn ich außer Saturn nichts mehr angeboten bekomme, bestelle ich halt alles im Internet. So einfach ist das.

14.05.2012
00:14
dummmberger | #16
von M4wer | #17

Ich würde dies nicht als Pöbeln bezeichnen, eher als Meinung und Hinweis dazu, dass die meisten Kommentare a la "Das ist doch immer so.." bereits mehr mals diskutiert worden sind.

Klar, Ihnen als Kunden geht die Wirtschaftlichkeit einer Unternehmung nichts an, aber KEIN Unternehmen wird für Ihre Zufriedenheit Verlust einfahren. Mehr Auswahl wünsche ich mir auch, keine Frage.

Textil ist derzeit(?) wohl ein wachstumsstarker Markt. Der Markt richtet sich nicht nur im Preis nach Angebot und Nachfrage. - Wenn keine Nachfrage nach noch einem Elektrogeschäft ist, ist einfach keine da. Hier muss man eher die Kollektive beachten statt den Individualwunsch.
Apropos: Media Markt und Saturn gehören zur selben Gruppe. - Bitte hier keinen Media Markt fordern.

13.05.2012
21:42
M4wer | #15
von dummmberger | #16

Dafür, dass Sie hier gegen andere Kommentatoren herumpöblen, ist der Gehalt Ihrers Beitrags aber erschreckend gering.

Es ist eindeutig eine Verarmung des Angebots festzustellen. Während Textilläden wie Pilze aus dem Boden schießen, wird das sonstige Angebot seit Jahren konsequent heruntergefahren.

Bücher gibts bei Thalia, alles was mit Elektronik zusammenhängt, bei Saturn, das wars.
Und das sah vor ein paar Jahren noch ganz anders aus.

Wie rentabel ein Laden ist, ist dabei für mich als Kunden zweitrangig. Warum soll ich das aus der Sicht eines Unternehmers beurteilen?

13.05.2012
17:31
Geistige Sprühwurst
von M4wer | #15

Die Oberhausener sagen Essen ist sch**, sowie die Essener auch. - Langweilt mich, bringt doch einmal Argumente mit Gewichtung und schreibt hier bitte einiger Maßen deutsch und nicht Ruhrpöttisch, da schämt man sich im Netz ja für...

Wenn ein Buchladen schließen muss, so ist dieser wohl unrentabel. - Es gibt immer noch genug Buchhandlungen, der Bedarf an einer Hose ist wohl höher als an ein Buch(!).

Ferner ist keinem geholfen, wenn ein Ladenlokal leer steht. KEIN Arbeitsplatz(Stadt, Staat, Sozialvers., "Kaufkraft" - Auch für Bücher (haha), KEINE Einnahmen für den Betreiber (EVAG, Stadt, Staat, etc.)

Ebenso erschließt sich derzeit ein neuer Markt, E-Books. - Hosen kann ich mir leider nicht ausdrucken.

Nicht alles was sprechen kann, kann auch denken!

13.05.2012
13:04
nietnagel | #13
von dummmberger | #14

Ach, mal wieder alle Vorurteile über das Revier abgelassen?
Das ist ja eine einzige Floskelsammlung.

Und was heißt Eigeninitiative? Soll jetzt jeder, der einen Buchladen möchte, selber einen aufmachen?
Das ist doch Unsinn.
Wir sind Kunden und kommentieren, was man uns bietet.

Und da ist klar ein Trend festzustellen. Ein Buchladen geht, es kommt ein Textilladen, Drogerie Müller mit großem Medienangebot geht, es kommt ein Textilladen, Kaufhaus schließt die Medienabteilung und erweitert den Textilbereich....

Was soll man noch in der Stadt, wenn man keine Klamotten kaufen will?.

1 Antwort
Bekleidungskette ,7th Main Street’ folgt der Mayerschen Buchhandlung im Hauptbahnhof Essen
von nietnagel | #14-1

Vorurteile über das Revier lassen ja wohl hauptsächlich die Kommentatoren ab, die in jeder völlig normalen Fluktuation und Marktbewegung den Niedergang der Stadt sehen und sich in ihrer persönlichen Freiheit beschränkt fühlen, weil sie plötzlich in einem Tunnel kein Buch mehr kaufen können.

Es scheint ja offensichtlich ein größerer Bedarf zu bestehen Klamotten zu kaufen als Bücher. Da richtet sich der Markt offensichtlich nach dem Kunden. Wenn Sie da mehr wissen als die Einzelhandelsunternehmen, sollten Sie vielleicht Unternehemensberater werden ^^

Zum Thema Müller: Seit Jahren nichts mehr an der Immobilie getan, sowohl innen als auch außen. Äußeres Erscheinungsbild nicht besser als ein Discounter. Medienangebot ganz nett, aber in der letzten Etage. Hat mich ehrlich gesagt gewundert, wieso Müller sich überhaupt solange halten konnte.

Zum Thema Medienabteilung Karstadt: Wen wunderts? Blamable Auswahl, hohe Preise, nie das Produkt vorhanden was man sucht.

13.05.2012
10:50
Bekleidungskette ,7th Main Street’ folgt der Mayerschen Buchhandlung im Hauptbahnhof Essen
von nietnagel | #13

Wirklich jedes Mal wieder großartig diese Kommentare. Da sehen wieder einige Frustrierte, deren Leben auch in Vancouver, Melbourne oder NewYork zum Kotzen wäre, den Untergang der Stadt Essen nahen, weil auf eine Buchhandlung ein Klamottenladen folgt, der nicht einmal schlecht ist. Aber das ist wohl der große Unterschied zwischen dem Ruhrgebiet und den anderen Metropolen dieser Welt. Da sehen die Menschen zu, was sie selbst tun können, beweisen Eigeninitiative. Hier wartet man bis endlich "die da oben" mal was tun und es dem Frustrierten so bereiten, wie er es gerne hätte. Nur wird man es dem Frustrierten niemals recht machen können. Und Eigeninitiative wird man nicht erwarten können, da er dafür zu faul und zu dumm ist.

12.05.2012
22:06
Bekleidungskette ,7th Main Street’ folgt der Mayerschen Buchhandlung im Hauptbahnhof Essen
von schriftsetzer | #12

Nun, für die Gewichtung der berichterstattung auf derwesetn.de kann ich nun wirklich nichts. Und ich glaube auch nicht, dass hier alles Gold ist - ganz im Gegenteil...
Nebenbei bemerkt ist Ihr Pseudo-Ruhrpottgeschwurbel nur peinlich. Und jetzt feiern wird den Pokalsieg des BVB und den Abstieg von... ;-)
Grüße von nebenan. Und nehmen Sie nicht immer alles so verbissen - dadurch wirds auch nicht besser! ;-)

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