Beinahe-Katastrophe bei illegalem Autorennen

Nur mit Glück wurde bei einem illegalen Autorennen in Stoppenberg ein Frontalzusammenstoß verhindert. Ein 19-Jähriger (in einem grauen Passat) und ein 23-Jähriger (in einem grauen Kia) hatten sich gegen Mitternacht auf der Twentmannstraße Richtung Süden ein Rennen geliefert – mit mehreren Mitfahrern in ihren Wagen.

In Höhe von „Arendahls Wiese“, so die Erkenntnisse des Unfallkommissariats Nord, waren die Kontrahenten gleichauf gewesen, als ihnen ein 26-Jähriger in einem Seat entgegenkam. Der 19-Jährige aber ordnete sich trotz des Gegenverkehrs nicht rechts ein und bremste auch nicht: Der 26-Jährige musste mit seinem Wagen im letzten Moment auf den Bürgersteig ausweichen. Trotzdem stießen sein Seat und der Passat noch seitlich aneinander. Die Möchtegern-Rennfahrer rasten trotz der Kollision weiter. Der Seat-Fahrer folgte ihnen und verständigte die Polizei. Während der 19-Jährige in die Grabenstraße abbog, flüchtete der 23-Jährige weiter bis zur Straße „Im Mühlenbruch“, wo ihn wohl ein defekter Reifen ausbremste: Er war während des Rennens mit dem Passat über eine Verkehrsinsel gebrettert. Seine Mitfahrer sollen versucht haben, den geschädigten 26-Jährigen einzuschüchtern.

Ermittlungen wegen vieler Vergehen

Die Ermittler werden nun die Beteiligten – auch mehrere Beifahrer – befragen beziehungsweise vernehmen. Die Vorwürfe: Unfallflucht, illegales Straßenrennen, Beleidigung, Bedrohung, Nötigung. Der 19-Jährige musste seinen Führerschein vor Ort abgeben.