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Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten

13.04.2011 | 18:32 Uhr
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
Die Bauarbeiten für das neue RWE-Stadion begonnen. Foto: Alexandra Umbach

Essen.Die Köster GmbH aus Osnabrück hat die Regie für den Stadionneubau von Rot-Weiss Essen übernommen. Nun endlich soll Beton fließen, damit RWE zur Saison 2012 einziehen kann. Im März kommenden Jahres sollen drei der vier Tribünen im Rohbau stehen.

Auf der Großbaustelle an der Hafenstraße hat die Köster GmbH nun den Hut, pardon, den Helm auf. Am Mittwoch übernahm das Bauunternehmen aus Osnabrück offiziell die Regie für den Stadionneubau. Die städtische Grundstücksverwaltung Essen (GVE) verzichtete als Bauherr aus diesem Anlass auf große Gesten. Pressevertreter durften sich vor Ort noch einmal persönlich davon überzeugen, dass das Georg-Melches-Stadion seine besten Zeiten seit einer gefühlten Ewigkeit hinter sich hat. Immerhin 20 Monate liegt es nunmehr schon zurück, dass der damalige Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger im Mittelkreis des den symbolischen Anstoß für das 31-Millionen-Euro-Projekt gab. Seitdem wurde auf dem Baufeld jede Menge Erde bewegt. Nun endlich soll Beton fließen.

In den kommenden Wochen wird der Kampfmittelräumdienst den Baugrund auf Blindgänger untersuchen. Anschließend beginnen die Gründungsarbeiten für die neue Arena. 450 Bohrpfähle aus Stahl und Beton wird Köster bis zu 17 Meter tief ins Erdreich rammen. Denn das Gelände ist mit Erde aufgefüllt, erst die Pfähle sorgen für Stabilität. Ende Mai beginnen die Bauarbeiten für die Haupttribüne, ab September werden die Fertigbauteile montiert. Dann wird schnell für jedermann sichtbar, „dass hier ein Stadion gebaut wird“, sagt Projektleiter Jens Wellmeyer. Der Ingenieur hat für Köster an den Fußballarenen in Wolfsburg, Leverkusen und Dortmund mitgebaut. Essen bekomme „ein sehr schönes Stadion“, sagt Wellmeyer und outet sich als Fußballfan. Sein Herz schlägt für den VfL Osnabrück.

20 000 Zuschauer passen hinein

Info
Bis zu 35 000 Zuschauer

In der ersten Ausbaustufe wird das neue Stadion über 32 Sitzreihen mit 11 300 Plätzen verfügen sowie über 9000 Stehplätze, 1000 so genannter Business-Seats und 290 Logensitze. Hinzu kommen behindertengerechte Plätze und ein Pressebereich. Weitere 5500 Plätze könnten in einer zweiten Ausbaustufe durch den Bau von Tribünenkurven entstehen. In einer dritten Stufe ließe sich das Stadion durch das Aufsetzen eines zweiten Ranges auf ein Fassungsvermögen von 35 000 Zuschauern erweitern.

Im März kommenden Jahres sollen drei der vier Tribünen im Rohbau stehen, anschließend geht es an den Ausbau. Zur Saison 2012 zieht Rot-Weiß Essen ins neuen Stadion um, anschließend wird das Georg-Melches Stadion abgerissen, die vierte Tribüne gebaut. 20 000 Zuschauer passen dann hinein.

Schöne Aussichten für RWE. Auch auf der vereinsinternen „Baustelle“ geht voran. Der Insolvenzplan liegt dem Amtsgericht inzwischen zur Prüfung vor. Die Ansprüche von rund 200 Gläubigen wollen befriedigt werden. Vorstandsvorsitzender Michael Welling ist optimistisch, dass dies gelingen wird: „Zum 1. Juli stehen wir hier als Rot-Weiß Essen - ohne Geld, aber schuldenfrei.“ Waren die Startbedingungen je besser?

Marcus Schymiczek

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Kommentare
26.07.2011
19:28
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von Weserstadion1899 | #55

Glückwunsch an RWE und das neue Stadion.

Hoffentlich wird es ein Schmuckstück und RWE spielt in einigen Jahren erfolgreich in der Bundeliga.

Mein Verein kommt von der Weser und es verbindet eine Fanfreundschaft diese beiden Vereine.

Ich finde man muss ja nicht gleich ein Stadion mit 60.000 oder 80.000 Plätzen bauen.

Gruß aus Dortmund von einem Exilbremer

15.04.2011
22:23
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von xyleser1000 | #54

Dem ganzen Team:

Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg.. :-))))

Ein herzlichen GlückAuf RWE

15.04.2011
20:59
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von Vanagas | #53

#48 Die.Leserin

Da haben Sie sich diesen Nick gewählt und können nicht lesen .
Es ging nicht um die Arena sondern damals um das Parkstadion . Damals trennten sich die Wege und ja , auch wenn es Ihnen schwer fällt , RWE hatte damals den höheren Zuschauerschnitt .
Wie gesagt , lesen ist bei manchen Glückssache !

Und die Schalker als Waisenknaben !
Liebe Leserin ,
wir beenden nun unser kleines Stelldichein .
Jetzt wird es Ihrerseits richtig peinlich .

Aber ich schrieb es schon :
Wenn man keine Ahnung hat .

Hochachtungsvoll ,
Vanagas

15.04.2011
10:37
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von Uwe-147 | #52

Je mehr hier einige Leute Gehör bekommen, je mehr schreiben genau diese Leute hier Ihre Kommentare.

Wir freuen uns auf das Stadion und fertig.

Leserin und Bürgerin mit Nichtachtung zu belegen, ist vielleicht sinnvoller.

15.04.2011
08:05
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von michelino | #51

#48
Sie haben ja nicht ganz Unrecht, dass es bei RWE viele Randelebrüder gibt, aber ich muss doch sehr über Ihre Aufzählung der Gastvereine schmunzeln, bei denen es zu Übergriffen von RWE-Fans gekommen sein soll. Vor allem Duisburg und Schalke stehen da RWE in nichts nach. Die Schuld nur bei Essen zu suchen, ist schon sehr parteiisch und unfair und ich halte diesen Fauxpas mal Ihrer mangelnden Szene-Kenntnis zu Gute.

15.04.2011
07:57
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von michelino | #50

Es ist nicht richtig, das Eine gegen das Andere aufzurechnen, da alle hier genannten Einrichtungen zur Infrastruktur einer Großstadt gehören und somit erhalten oder erneuert werden müssen. Ob jetzt Kulturbauten und Bildungsangebote oder Sport- und Freizeiteinrichtungen. Die Instandhaltung dieser Infrastruktur wurde über Jahrzehnte vernachlässigt und so ein Investitionsstau aufgebaut, der sich langsam recht. Nicht wenig dieser Einrichtungen müssen saniert, ausgebaut oder zurückgebaut werden. In Kulturbauten hat man in den letzten Jahren reichlich investiert, nun muss der Sport- und Bildungsbereich an die Reihe kommen. Aufgrund der demographischen Entwicklung (mehr ältere Menschen, Einwohnerschwund) muss aber mit Maß und Ziel vorgegangen werden. Weniger Sportplätze/-hallen und Schwimmbäder, dafür aber um- oder neu gebaute im Topzustand. Das gleiche gilt für Schulen und Bibliotheken. Wohlgemerkt müssen neue oder sanierte Einrichtung vor allem da geschaffen werden, wo sie ein großes Einzugsgebiet bedienen.

Genau so hält man es auch mit den Stadien. Eines wurde dem Erdboden gleichgemacht und konnte somit dem Investitionsstau egalisieren, in das zweite wurden €5 Mio. investiert. Dummerweise hat dieses Stadion aber das qualitative Niveau einer Kleinstadt-Anlage denn einer Großstadt. Deshalb ist die Entscheidung, jetzt ein neues größeres Stadion zu bauen, absolut richtig, da dies nun mal genau so seine Daseinsberechtigung in der Großstadt genießt, wie Schwimmbäder und Turnhallen. Und wenn es dem einen oder anderen zu teuer ausfällt, dann kann man die Größenordnung mit einen Blick in die Nachbarschaft relativieren, wo nicht €32 Mio. sondern gleich €75 Mio. bzw. weit über €100 Mio. für neue Stadien ausgegeben wurden. Da ließt sich das neue Stadion schon recht bescheiden. Und unterschätzt werden sollte nicht die Anziehungskraft, Bedeutung und der Imagefaktor des Vereins RWE für die Stadt Essen. Ein weiterer Grund, warum ein neues Stadion notwendig wird.

15.04.2011
07:42
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von thered | #49

#48
Jetzt fehlt nur noch das Argument Neid, was von der blauen Brut so gerne gebracht wird.

Ach ja, die Blauen waren in den 60er und 70er die Vorzeigefans Deutschlands, die alle ganz lieb hatten. Ich sag nur Gelsenszene...ich lach mich schlapp.

Ich freu mich auf das Stadion.
Die Schalker sollten sich mal darüber keinen Kopp machen und an ihrem Dachschaden arbeiten.

15.04.2011
03:30
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von Die.Leserin | #48

#47 von Vanagas ,
RWE bestimmt nicht. Sie wollen doch nicht allen ernstes behaupten, dass der Bau der Arena auf Schalke den Verein RWE in den Ruin gefördert hat.
Was hat der damalige Vorstand denn aus dem Erfolg gemacht, als RWE im DFB-Pokalfinale stand.
Der Vorsitzende W.S. hat durch Mißwirtschaft dafür gesorgt. So war es aber bisher bei allen Vorständen.
Nicht immer die Schuld bei anderen suchen.
RWE war doch in den 60ger und 70ger Jahren verrufen wie nur was. Derbys gegen RWO, MSV oder Schalke waren doch immer mit Randale der RWE Fans verbunden.
Aber man sollte nicht immer der alten Zeit nachtrauern sondern das Heute betrachten.
Heute ist RWE nichts anderes wie ein Vorstadtclub wie schwarz/weiß und brauch kein Stadion mit diesen Ausmaßen.
Glückauf

15.04.2011
00:27
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von Vanagas | #47

#42 Die.Leserin

Tja , wenn man keine Ahnung hat .

In den sechziger Jahren und Anfang der siebziger Jahre , als RWE und Schalke auf Augenhöhe spielten , lag den Zuschauerschnitt von RWE über dem von Schalke ( das können Sie ganz einfach googeln ) .
Erst mit der geschenkten Riesenschüssel Parkstadion trennten sich die Wege . Das können Sie auch in Dortmund ausmachen . Die Auswirkungen können Sie bis heute beobachten !

Essen , damals mit neuem WM - Stadion und anschließend einer hochmodernen Essen - Arena und Schalke weiter in der alten Glückauf - Kampfbahn ,
was glauben Sie wohl , wer heute gegen Manchester spielen würde ?

14.04.2011
23:44
Baustart für das RWE-Stadion ohne große Gesten
von xyleser1000 | #46

Nachtrag.
Schauen sie doch einfach einmal hier hinein!

http://www.youtube.com/watch?v=lc3RLoBPDdI

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