Bagger kappt Oberleitung bei Kettwig - S 6 fährt wieder
24.09.2012 | 12:44 Uhr 2012-09-24T12:44:00+0200
Essen-Kettwig. Zwischen Essen Hauptbahnhof und Düsseldorf-Rath verkehrte am Montag auf der Strecke der S-Bahn 6 ein Schienenersatzverkehr. Ein Bagger hatte am Morgen in Kettwig den Bahnverkehr lahmgelegt. Er hatte ein Stück der Oberleitung der Bahn herunter gerissen.
Ein Bagger hat am Morgen in Kettwig den Bahnverkehr auf der S-Bahnlinie 6 (Essen -Werden - Kettwig -Ratingen - Düsseldorf - Köln) lahm gelegt. Um 8.30 Uhr stehen zwei S-Bahnen stromlos am Bahnhof Kettwig. Die Bahn hatte den Tag über einen Schienenersatzverkehr organisiert. Seit 16.45 läuft der Bahnverkehr wieder reibungslos.
Entstanden war der Schaden bei Bauarbeiten an den Gleisen zwischen Kettwig und Werden im Rahmen der Modernisierung der Bahnhöfe entlang der S 6 in Essen, Ratingen und Düsseldorf. „Ein Bagger hat ein Stück Oberleitung herunter gerissen. Seitdem ist der Bahnbetrieb dort eingestellt“, sagte ein Sprecher der Bahn AG. Die Bahn schickte die S 6 über Mülheim und Duisburg nach Düsseldorf und zurück. Zwischen Essen Hauptbahnhof und Düsseldorf-Rath hatte die Bahn mit vier Bussen und 15 Taxen einen Schienenersatzverkehr organisiert.

17:02
Ich durfte in Kettwig auf den Schienen-Ersatz-Bus umsteigen und weiß seitdem wieder die S6 zu schätzen. Ein neuer Rekord. Bis Düsseldorf Hbf mit Umsteigen in Derendorf knappe 1 1/2 Stunden reine Fahrzeit.
16:45
Um mal was Sachliches zu schreiben: Die Züge fahren in beiden Richtungen wieder, somit sogar früher als angekündigt.
Was passiert eigentlich mit so einem Baggerfahrer? Kommt ja öfters vor...
Nachschulung? Überstunden? Strafversetzung? Entlassung? Den Kollegen wegen seiner Dummheit was Ausgeben?
Tja das sind die kleinen Unterschiede zwischen Gebildeten und Baggerfahrern.
Schreibt ein Geblldeter einen unsinnigen Brief geht er in den Papierkorb. Schaden gleich Null.
Und jetzt fallen die Gebildeten über den Baggerfahrer her. Deshalb verdienen sie auch das Zigfache des Baggerfahrers.
Die Frage war eigentlich ernst gemeint...
15:50
auch schonmal Sperrpausen eingerichtet wenn sie aus betrieblicher Sicht nicht zu bekommen,aus bautechnischer Sicht aber erforderlich waren.
Favoriten waren seinerzeit "Schienenbrüche".
Kann natürlich auch sein,daß der Baggerführer die bekannt gute Quali durch die ARGE genossen hat und einfach nicht wußte,daß man auch eine Hubbegrenzung des Baggerarmes zuschalten kann,oder,oder.....
15:27
Es gab Zeiten, da beschäftigte die Bahn nicht unzählige Tochter- und Subunternehmen. Die Mitarbeiter kannten den Bahnbetrieb, Gefahren und Risiken. Und wenn es doch mal eine ähnliche Störung gab, war man imstande, mit Dieselfahrzeugen den spannungsfreien Bereich zu überbrücken und ließ nicht den kompletten Betrieb ruhen und die Fahrgäste zusehen, wie sie mit der Situation zurechtkommen. Aber die derzeitigen Führungskräfte, Planer, Manager -ohne jedes eisenbahnbetriebstechnische Fachwissen- kennen nur finanzielle Effizienz. Koste es, was es wolle....Zur Not das Ansehen und den Ruf der Bahn.
14:21
Hey, warum dann die Anzeige für den ´Escort-Service´ im Artikel ? Gibt´s den für alle ´Gestrandeten´ ? Da bekommt Schienenersatzverkehr ja eine völlig neue Bedeutung *g*
14:05
Ja, Ja der Baggerfahrer. Hatte bestimmt eine lange Ausbildung in seinem Job.
14:00
Kein gutes Jahr für die S 6. Aber in keinem Fall trifft ein Verschulden die Deutsche Bahn. Bitte liebe Meckerer, berücksichtigen Sie das.
13:58
Nachdem keine Bäume mehr umfallen, reisst man die Oberleitung nun selbst herunter. Das nennt man dann wohl "gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr".