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Baden im Baldeneysee und Zollverein als Stadtteil

03.10.2012 | 00:08 Uhr

Die Stadt hat ihre Bürger zum Dialog aufgefordert. Ihre Beiträge zur Zukunft Essens können sie über das Internet schicken oder sich am Dialog-Bus austauschen, der durch die Stadtteile rollt. Zu Beginn der zweiten Dialogwoche sind bereits über 400 Beiträge bei der Stadt eingegangen.

Noch bis zum 12. Oktober können Bürgerinnen und Bürger bei der Beteiligungsoffensive der Stadt Essen mitmachen: „Baden im Baldeneysee“, einen „Stadtteil Zollverein“, eine „kulinarische Meile Altendorf“ oder „die Umgestaltung Schützenbahn/ Viehoferstraße“ – dies sind einige Beispiele der Top 30-Liste auf dem Beteiligungsportal www.essen2030.de.

Auf der Webseite finden Interessierte die 30 besten Zukunftsideen für die Stadt und die Meinungen der Essenerinnen und Essener zu den Top-Ideen. Auf die „Top 30“ Beiträge gibt die Stadt Essen nach dem Abschluss der Online-Beteiligung auf der Internetplattform eine direkte und öffentliche Rückmeldung.

Die Ideengeber der beliebtesten zehn Beiträge werden außerdem eingeladen, ihre Vorstellungen auf einem Workshop mit Oberbürgermeister Reinhard Paß und dem Projektteam Essen.2030 zu diskutieren. Oberbürgermeister Paß dazu: „Alle Beiträge werden in die Bewertung zur Entwicklung der Strategie mit einfließen. Ich freue mich auf konstruktive Ideen und fruchtbare Dialoge mit den Bürgerinnen und Bürgern.“

Viele Vorschläge beim Austauscham Dialog-Bus

Auch am Dialog-Bus beim Zechenfest auf Zollverein am Sonntag, (30. September) wurden wieder viele Ideen und Vorschläge gesammelt. Unter der Moderation von Thorsten Schlautmann diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter aus dem Stadtteil, aus dem Bezirk VI, und aus dem Beraterkreis Essen.2030 Professor Dr. Stefan Heinemann (Prorektor der FOM), und führten lebhafte Gespräche mit den Bürgern. Professor Heinemann begrüßt das Interesse der Besucher: „Gespräche mit den Menschen helfen, den Prozess zu erläutern und die Beteiligung zu befeuern. Essen.2030 bietet die Gelegenheit, die Entwicklung der Stadt mit zu bestimmen. Nur wer sich äußert, kann auch etwas bewegen.“



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