Ayurveda ist 3000 Jahre alt

Kupferdreh..  Ayurveda ist die traditionelle Medizin. Sie entstand vor zirka 3000 Jahren in Indien und ist dort seitdem geübte Praxis. Bei der Therapie spielen Diäten und Aktivitäten nach Anraten des Arztes, Kräuterpräparate und Reinigungsbehandlungen eine Rolle.

Die Bürgerschaft Kupferdreh informiert nun über Ayurveda, das in Deutschland vor allem im Wellnessbereich verbreitet ist. Kennzeichnend ist die Ganzheitlichkeit und die Wahrnehmung des Patienten als Individuum mit Eigenverantwortlichkeit. Die ayurvedische Lehre zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht nur strukturelle und materielle Aspekte des Körpers behandelt, sondern auch die Dynamik physiologischer Kräfte mit einbezieht.

Bei der ayurvedischen Behandlung versucht der Arzt, möglichst viel über die Krankheit zu erfahren. Beobachtung, Abtasten und Befragung sind die Hauptkriterien der Diagnose. Die Ayurveda-Methode wird bei Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes, der Haut, Muskeln und Gelenke, aber auch bei stressbedingten Erkrankungen eingesetzt.

In Essen wird die traditionelle Medizin im Steeler Knappschafts-Krankenhaus in der Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin praktiziert. Am Dienstag, 14. April, wird Syal Kumar aus Indien ab 19.30 Uhr im Mineralien-Museum, Kupferdreher Straße 141-143, zum Thema referieren. Der Eintritt ist frei.