Autoren bewerben sich für den Publikumspreis

Altenessen..  Am Samstag, 13. Juni, stellen Richtungsding e.V. und das Projekt „Kunst schafft Stadt“ in der Zeche Carl, ab 20 die neunte Ausgabe der Literaturzeitschrift Richtungsding vor und lassen auf der öffentlichen Lesung unter sieben Autoren und Autorinnen aus ganz Deutschland den Preisträger des mit 300 € dotierten Publikumspreises bestimmen.

Im vergangenen Jahr hat das Thema „Norden“ über 500 Autorinnen zur Teilnahme am Literaturwettbewerb inspiriert und die Premierenlesung über 130 Besucher für junge Literatur begeistert. Mit dem bewährten Format, anspruchsvolle Texte in ein lockeres Abendprogramm mit Musik und Gesprächen einzubetten, möchte Richtungsding die Literaturbegeisterung seiner Mitglieder verbreiten und ein Forum für junge Stimmen vor dem Sprung in den Literaturbetrieb schaffen.

Aus mehr als 350 Bewerbungen für das neue Heft wählte die Redaktion des Richtungsding 22 außergewöhnliche Texte für ihre neunte Ausgabe aus.

Das halbjährlich im Wechsel in der Zeche Carl und dem Ringlokschuppen Ruhr stattfindende Literaturfest mit regelmäßig über 100 Besuchern ist zu einem wichtigen Forum für junge Literatur im Ruhrgebiet gewachsen. Als „Unprojekt“ im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs in Mülheim gegründet, wird das Richtungsding inzwischen von einer sechsköpfigen Redaktion literaturbegeisterter Menschen verantwortet und von Jan-Paul Laarmann herausgegeben.

Das Leseprogramm: Nikola Huppertz (Hannover): Nach der Zwischenzeit, Christina Müller-Gutowski (Düsseldorf): Landschaft mit Kindheit, Natascha Herkt (Dortmund): Welthauptstadt der Ameisenbären, Marc Richter (München): Radierungen, Anett Selle (Duisburg): Krach am Bach, Lisa Kaufmann (Essen): Auferstehen, Philipp Böhm (Bremen): Nach der Heimfahrt