Augen zugedrückt

Oktoberfest. Zunächst anerkennenden Dank für Ihre ausführliche Berichterstattung. So mancher Gastwirt oder Eisdielenbetreiber hat sich in der Vergangenheit nervenaufreibend mit städtischen Ämtern und anderen Personen auseinandersetzen müssen, um an warmen Tagen ein paar Tische und Stühle vor die Tür stellen zu dürfen. In diesem Zusammenhang sei noch einmal an die unsäglichen Aktivitäten eines Herrn Roy aus der damaligen Bezirksvertretung erinnert.

Aber ein ganzes Festzelt aufzustellen, das scheint erstaunlicherweise kein Problem zu sein. Ruck, zuck ist alles genehmigt.

Wie das funktioniert? Wahrscheinlich nach dem Kölner Motto: „Mir kenne uns, mir helfe uns.“ Es mussdeshalb weiter nachgeforscht werden, von wem genau und warum ausgerechnet in diesem Fall auf städtischer Seite so viele Augen zugedrückt wurden.

Gerade hat der EBE-Skandal in erschreckender Weise gezeigt, was an gegenseitigen „Gefälligkeiten” alles möglich ist.