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Aufregung um RWE hält sich hartnäckig

25.08.2009 | 14:10 Uhr
Aufregung um RWE hält sich hartnäckig

Essen. Der Fußballverein Rot-Weiss Essen kommt nicht zur Ruhe: Zwei Niederlagen in Folge sorgten für einen verkorksten Saisonstart; eine Strafanzeige gegen Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger (CDU) wegen Untreue spült wieder den Beratervertrag der städtischen Tochter GVE mit RWE-Trainer Strunz hoch.

Eine Musikerin aus Bonn hat wegen des Verdachts der Untreue Strafanzeige gegen Essens Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger, hier beim Anstoß zum neuen Stadion, gestellt. Foto: Michael Gohl

Der Regionalligist Rot-Weiss Essen kommt einfach nicht zur Ruhe. „Das geht aus wie das Hornberger Schießen", zeigt sich Stadtdirektor Christian Hülsmann gelassen. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen, der Betrag ist nicht einmal vom Aufsichtsrat zustimmungspflichtig." Strunz habe wertvolle Arbeit als Berater für das RWE-Stadion geleistet, sagte Hülsmann. Dabei soll der 41-jährige Europameister bis 30. Juni monatlich 7000 Euro zum Vereinslohn erhalten haben - angeblich insgesamt 80 000 Euro. Hülsmann versichert: „Derzeit hat Strunz mit keiner städtischen Gesellschaft irgendeinen Beratervertrag."

Staatsanwaltschaft prüft Untreue

Die Strafanzeige ist von einer Bonner Musikerin gestellt worden, die den Verdacht hat, an Strunz sei Geld ohne Gegenleistung gezahlt worden - und damit der Tatbestand der Untreue erfüllt. Nun prüfen Staatsanwälte, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleiten.

In der CDU gibt es bereits Vermutungen, angesichts des Wahlkampfes stecke die SPD hinter der Anzeige. „Da wird Stimmung gemacht und mit Dreck geworfen", heißt es.

"Stadionneubau unabhängig von sportlicher Leistung"

Angesichts der erneut schwachen sportlichen RWE-Leistung sieht sich Hülsmann nun verstärkt Fragen ausgesetzt, weil die Stadt 24 Millionen Euro für den 32-Millionen-Euro-Bau eines Viertligisten ausgeben will. Doch: „Der Stadionneubau ist unabhängig von der sportlichen Lage notwendig, da das alte Stadion völlig marode ist. Das ziehen wir jetzt durch." Allein eine neue Haupttribüne hätte 15 Millionen Euro gekostet. Aber auch die Stadtspitze erhöht den Druck auf Strunz. „Diese Saison gilt's. Auch ein Strunz muss sich an Leistung messen lassen", sagt Hülsmann.

Peter Szymaniak und Kai Süselbeck

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Kommentare
28.08.2009
15:00
Aufregung um RWE hält sich hartnäckig
von ruhrpirat | #36

Also bis jetzt habe ich mich ja zurückgehalten, aber langsam finde ich die Storys in diesem Blatt auch nicht mehr komisch.
Natürlich ist ein neues Stadion im Grunde nicht zu finanzieren. Aber wo ist denn die Alternative?

Mittlerweile, bin ich soweit zu sagen, lasst das alte GMS doch stehen und lasst doch die städtischen Verantwortlichen jedes Jahr Millionen an Reparaturkosten in den maroden Bau pumpen.
Am besten sollte man den DFB animieren, dass er Auflagen erstellt (wie ,ein Stadion muss 4 Tribünenseiten haben oder ähnliches) die nochmals nur mit Millionenbträgen bei so einem alten Kasten zu realisiieren sind.

Ob RWE in der vierten , fünften oder achtundzwanzigsten Liga spielt, es kommen bei der kleinsten Erwartung auf ein Erfolgserlebniss mal eben 7.000-10.000 Anhänger vorbei.

Nehmt diesen Leuten doch den Club weg, traut euch doch und macht RWE dicht.

Ich verspreche Euch diese Leute werden anschließend in eurer Philharmonie sitzen und wenn sie diese dann verlassen, gehe ich davon aus das dieses Gebäude auch eine Millionensanierung benötigt.

Und kommt mir nicht immer mit dem vierten Liga Quatsch.
Mein Solidaritätszuschlag und meine Steuergelder haben Stadien in Leipzig, Magdeburg, Rostock u.s.w. mitfinanziert.
Viele dieser Vereine spielen sogar noch Klassen tiefer als RWE.
In Essen wird für weniger sinnvolle Projekte Geld verschleudert.
Als Beispiel möchte ich mal den Kirmesplatz an der Gladbecker Straße nennen. Der wurde erst mit hohem Geldaufwand für die Schiffschauckelbremser hergerichtet und als sich noch nicht einmal mehr ne Losbude darauf stellen wollte, wiederum für 400.000€ umgebaut, damit sich ein paar Figuren, in schönem Ambiente mit Drogenabhängigen Prostituierten vergnügen können.

Anscheinend halten die Herren der WAZ diese Ausgaben für sinnvoller, was ich natürlich auch verstehen kann, wenn man das Freizeitangebot häufig nutzt.

Desweiteren möchte ich den Redakteuren und Journalisten noch einen gut gemeinten Rat geben.
Wenn Ihr meint das Vorstände von EVONIK,RWE ERNERGIE; THYSSEN u.s.w. euch respektieren, nur wiel ihr zu irgendwelchen blödsinnigen Empfängen oder Galas euch an deren Buxe reiben dürft, dann seit ihr auf dem Holzweg und
Ihr könnt denen oben unten und sonstwo ...... ihr gehört nicht dazu und werdet nie dzugehören.
Ihr seit für diese Herren nur Werkzeuge und Schreiberlinge um Ihre Interessen problemlos zu kommunizieren.
Und Polzine und Blasiuze dürfen wenn sie nicht die gewünschte Meinung verbreiten, wieder für die St.Pauli Nachrichten oder das Apothekerblatt schreiben.

Wenn, dann outet Euch doch richtig.
Schreibt doch: Alle Essener unter einem Jahresgehalt von 250.000€ raus aus Essen. Aber dann müsst ihr auch weg.
Anschließend schafft Ihr eine Stadt ähnlich der Trumann Show und widmet Euch nur noch der Hochkultur.
Und wenn Ihr mal mit dem niedrigen Volk in Kontakt kommen wollt dann geht Ihr in die Gelsenkirchener Turnhalle und guckt euch die Primitiven Schreihälse aus der Ferne an und fühlt Euch groß, mächtig und erfolgreich.

Also, egal ob Essen vierte, fünfte oder Thekenliga spielt, solange ihr es nicht schafft die von Euch verachteten Normalbürger der Stadt Essen umzusiedeln, solange werdet ihr keinen Erfolg haben einen Verein wie unser ROT WEISS ESSEN 1907 zu beerdigen.

P.S.
Die Übernahme einiger Ostdeutscher Zeitungsverlage nach der Wende und die damit verbundenene Übernahme einigen Personals bringt mich zu der Vermutung, dass bei der WAZ mittelerweile die Arbeitsweise einer Presse wie die des NEUES DEUTSCHLAND Einzug gehalten hat.
Seit dann wenigstens so Konsequent und bennent Euch von WAZ in NEUES ESSEN um.

27.08.2009
22:19
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von Beatrix.Gutmann | #35

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27.08.2009
16:13
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von daniel.otto | #34

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27.08.2009
13:57
Aufregung um RWE hält sich hartnäckig
von elsper | #33

Dann schaust Du aber Trümmerhaufen dumm in die
Wäsche, wenn RWE in 3 Jahren Bundesligist ist?
Außerdem wo sollen unsere Bundesligafrauen spielen und Konzerte stattfinden? Ist doch ein Stadion
für die Stadt und nicht nur für RWE, das ist doch nur
der Hauptnutzer. Also bitte erst nachdenken und dann
richtig urteilen.

Gruß elsper.

26.08.2009
23:56
Aufregung um RWE hält sich hartnäckig
von Trümmerhaufen | #32

#26 Elsper... Haupttribüne abreißen...Holztribühne hin
das reicht für 30 Jahre.........7 LIGA
dann meld dich mal wieder......

26.08.2009
23:22
Aufregung um RWE hält sich hartnäckig
von Joachim Hahn | #31

..der Strunz muss weg sofort!!!

26.08.2009
22:44
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von Beatrix.Gutmann | #30

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26.08.2009
22:26
Aufregung um RWE hält sich hartnäckig
von kakao | #29

Jau, mit 80000 Euros hätte man ja zu deinem Schutz schon mal Balken reinziehen können.
Es geht nicht um das neue Stadion, das ist ein anderes Thema und ein anderes Faß.
Hier geht es um die Feststellung, dass 80000 Euro wahrscheinlich nur verschenkt wurden.

26.08.2009
21:45
Aufregung um RWE hält sich hartnäckig
von elsper | #28

Wenn ich so einen unwahren Quatsch lese, das Stadion ist nun mal marode und jetzt wird endlich dreißig Jahre zu spät neu gebaut.
Zeige jeden an, wer dagegen ist. Denn er nimmt bewußt meine Lebensgefahr im maroden Stadion in Kauf.

Gruß elsper.

26.08.2009
12:32
Aufregung um RWE hält sich hartnäckig
von Uwe | #27

Assauer hätte für das Geld ja auch beraten. Was hat denn Strunz geleistet? Eventuell hätte Assi ja auch Geldgeber ins Boot geholt. Woher soll denn das Geld ohne Handelshofverkauf kommen. Wie immer vom Bürger zu Lasten anderer sozialer Projekte. Hauptsache wir sind Kulturhauptstadt.

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