Auf einem guten Weg

Hinter vielen Einzelhändlern und Gastronomen liegen seit Jahresbeginn Wochen mit magerem Umsatz, mit deprimierenden Null-Tagen. So ruht mehr denn je viel Verantwortung auf den Schultern von KettIN.


Wie belebt man den ansonsten doch so attraktiven Stadtteil? So lukrativ auch die großen Feste sein mögen - sie bringen nicht die nötige Nachhaltigkeit. Die Kettwiger selbst müssen die Vorteile des Einkaufens am Ort wieder für sich entdecken. Dazu müssen Branchenmix und Preisspannen stimmen.


Mit großer Geduld mahnt Wolfgang Bieger immer wieder an, dass man die für Kunden unfreundlichen, weil wenig einheitlichen Öffnungszeiten anpassen muss. Auch fehlender Parkraum ist kein Problem der Neuzeit, sondern seit Jahrzehnten ein Standortnachteil.


Aber mit der langen Liste anstehender Projekte und dem jetzt guten Zuspruch seitens der Mitglieder, die anpacken wollen, ist die Interessengemeinschaft auf einem guten Weg.


Gemeinsames Marketing, gemeinsame kleine, aber regelmäßige Aktionen sind mehr denn je gefragt. Eine angenehme und entspannte Willkommenskultur für Kunden und Gäste zu entwickeln, schafft das Internet nicht. Aber Kettwig kann das.