Auf den Spuren ihrer Vorfahren

Steele..  Keine Sorge, die Heimatforscher des Steeler Archivs haben nicht das Metier gewechselt und versuchen sich nun als Chirurgen. Dennoch plant ein Tross Steeler Familienforscher eine Exkursion ins Landesarchiv NRW in Duisburg, das als das „Gedächtnis des Landes“ gilt.

„Wer möchte, kann sich unserer Gruppe gerne anschließen“, sagt Manfred Driehorst. „Allerdings ist die Teilnehmerzahl aus logistischen und organisatorischen Gründen auf 20 Personen begrenzt. Zehn Zusagen liegen uns bereits vor.“ Am Dienstag, 20. Januar, treffen sich alle Interessenten um 14 Uhr vor dem Landesarchiv in Duisburg an der Schifferstraße 30. Anreisen müssen die Teilnehmer jedoch selbst. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich unter 0201-50 0303.

Neubau vor einem Jahr eröffnet

Das Landesarchiv NRW im Duisburger Innenhafen existiert erst seit einem Jahr. Sein 200 Meter langer Neubau ist Deutschlands größtes Archivgebäude und beherbergt Akten und Urkunden, die seit mehr als 180 Jahren gesammelt wurden. Dazu gehören auch Geburts- und Heiratsregister der ehemaligen Rheinprovinzen.

Ein Dorado für die Steeler Familienforscher, um ihre wissenschaftlichen, heimatgeschichtlichen oder genealogischen Forschungen zu betreiben. Nach einer einstündigen Führung wollen sie ausgiebig das Archiv durchforsten. Mehr als 50 PC-Plätze sind installiert; im Lesesaal finden sich knapp 100 Plätze, an denen Aktenverzeichnisse und Digitalisate eingesehen werden können. Auch Lesegeräte für Mikrofilme und Mikrofiches stehen kostenlos parat. „Geburtsdaten, die älter als 110 Jahre sind, sind unkritisch, bei Todesfällen liegt die Grenze bei 80 Jahren, bei Hochzeiten bei 30 Jahren“, erklärt Manfred Driehorst.