Auch Oberbürgermeister Paß liebt Rot-Weiß Essen
24.11.2010 | 10:58 Uhr 2010-11-24T10:58:00+0100
Essen.Einige Besucher des Stammtisch-Talks im Plakatkunsthof Rüttenscheid trauten ihren Ohren kaum: Kein geringerer als Oberbürgermeister Reinhard Paß stimmte da mit ein in die Rot-Weiß-Essen-Hymne.
An dieser Stelle wäre eigentlich ein Musik-Kritiker gefragt Doch unser Kulturredakteur war leider verhindert am Montagabend beim Stammtisch-Talk im Plakatkunsthof in Rüttenscheid, wo sich auf der Bühne eine in dieser Zusammensetzung nie da gewesene Combo zusammen fand. Eine elder boygroup mit Dame, letztere Barbara Bücker von Ruhrschnellweg, wobei diesmal der backroundchor den leadsängern der Ruhrpott-Band die Show stahl. Der Gesang? Nun, Stadtdirektor Hans-Jürgen Best bringt musikalische Vorbildung als Chorknabe mit. Seine Sangesbrüder machten sich das kölsche Karnevalsmotto zu eigen: Haste Töne?
Aber entscheidender als das Wie, war an diesem Abend, das Wer und das Was. Textauszüge gefällig? „Wir sind Deine Fans für jetzt und ewig
würden mit Dir durch die Hölle gehn...“ und „Wir stehen immer - immer wieder auf unser Herz schlägt lebenslang für RWE...“
Kein geringerer als Oberbürgermeister Reinhard Paß stimmte da mit ein in die Rot-Weiß-Essen-Hymne. So mancher unter den 154 Gästen soll seinen Augen und Ohren nicht getraut haben. War da nicht was? Egal. Das Stadion kommt, so lautete das Thema des Abends. „Der Spruch ist so gut, der könnte von mir sein“, sagte OB Paß ins Mikrofon und bewies einen Sinn für Selbstironie. Alle haben sich wieder lieb. RWE sollte es nicht schaden. Irgendwas müsse ja dran sein, an diesem Verein, dem auch in der fünften Liga 7000 Zuschauer an der Hafenstraße die Treue halten, zeigte sich Hans-Jürgen Best empfänglich und mutmaßte. „Vielleicht ist es eine ansteckende Krankheit.“
Zuvor hatte sich Best leidlich bemüht, einem, der längst infiziert vom Virus RWE ist, ein Geständnis zu entlocken. Ex-Stadtdirektor Christian Hülsmann ist als Aufsichtsratsvorsitzender im Gespräch, hat sich aber Bedenkzeit erbeten. In dieser Woche will er letzte Gespräche führen Dass es dabei um weitere Auftritte der boygroup gehen soll, ist bislang nicht mehr als ein Gerücht.
18:23
Ja ne is klar der paß hat angst um seine stimmen die kann er sich aber abschminken!!!wir rot weissen vergessen nicht!!
16:30
Das sehe ich mit OB Pass auch so man mag
von ihnm halten was man will er steht zu sein Wort und wenn er was sagt dann passiert es auch .
09:44
Lieder singen hilft doch nicht alleine:
Ich will Kohle, Kohle und nochmals Kohle.
Für Bergeborbeck, Vogelheim und Altenessen.
Ich will goldene Klinken und Bürgersteige aus Marmor.
Ich will Pizza, Stauder, Sterne-Restaurants.
Ich will Kaugummifreie, Dönertüten-freie, Kippen-freie Zone ums Stadion herum.
Und ich will Bürger, die das Rückgrat haben auch mal für eine Inftrastruktur zu sein und nicht nur immer dagegen.
Wer dagegen sein will, soll sich hintern Kanal verpissen, da ist genug Platz!!!
01:42
ich weiß gar nicht was ihr alle wollt??? der ist der erste bürgemeister gewesen der es mal richtig gemacht hat!!!
der man hat eier in der hose!!! seit jahren wurde uns fans immer nur versprochen, versprochen und am ende wurde wieder gebrochen. der ist jetzt 1 jahr oder watt im amt.und??? der verein wird endlich mal endschuldet. stadion wird endlich gebaut. die schulden der stadt hat er wieder im griff, der man bewegt endlich mal was in essen. nicht wei die ganzen quatsch köppe davor!!
und vor dem gedanken hüllsmann, wird mir ganz schlecht. ist es nicht der mann gewesen. der mit reiniger uns ein stadion versprochen hat. ohne auch nur einen euro gehabt zu haben!!!
ist das nicht der mann gewesen der auch noch auf kosten einer wahl lüge, die bagger bestellt hat?? und wir müssen seit 2 jahren in dieser lebensgefährlich trümmerburg spielen???
ist das nicht der mann gewesen der strunz als heilsbringer an der hafenstrasse geholt hat? die dann auch noch gemeinsam die finazen des vereins so schlecht geführt haben. das am ende die pleite für rwe und somit die insolvenz durch hermes eingeleitet worden ist??
strunz hat doch immer betont ohne zustimmung des stadtdirektors keinen finaz spielraum zu haben.
OH OH OH macht das kleine pflänzchen nicht wieder kaputt und holt euch nicht die fliehenden ratten wieder ins haus.
23:42
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20:14
Als Beobachter der Essener Sportszene kann ich nur sagen Bravo Herr OB er hat sich geoutet. Das wird RWE in der Zukunft helfen.
20:11
was ist das denn für ne beklopptenriege?
20:09
@28 von Fage , lass gut sein. :-)))
Demnächst ist dann der andere Essener Verein dran.Der OB will ja, das sich die Stadt, in Zukunft aus den Vereinen raushält.
Dann wird das geschrei wieder groß, wetten?
Nur gut, das wir dieses raushalten hinter uns und gut überstanden haben.
Ich freu mich jetzt auf Freitag, das solltet ihr auch tun.
Nur der suupa RWE!!!
Glück auf!!!
19:50
*schnarch* wieder mal die selben Argumente von Stadiongegnern ...
Andere Clubs werden auch mit städtischen Mitteln gefördert. München und Berlin hätten nicht in Olympiastadien gespielt, wenn nicht beigesteuert worden wäre.
Zudem zählt Fußball zur Ruhrgebietskultur und ist den meisten Leuten hier wichtig. Wichtiger als ein Kaninchenzuchtverein oder Anhänger des aussterbenden Schachs.
18:34
Last den Kasperclub endlich sterben.
Alles andere ist Zeit- und Geldverschwendung.