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Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal

29.05.2012 | 10:01 Uhr
Komponenten aus Obrigheim – nun ja – regelrecht beschaulich.

Essen.   Nahezu unerkannt tuckerte am Sonntag ein Atomtransport über den Rhein-Herne-Kanal – mit Abfällen aus dem Kernkraftwerk Obrigheim. Nur ein paar unentwegte Atomkraftgegner, BUND, Linke und andere, trommelten auf die Schnelle zum zarten Protest.

Zwei blaue Kegel am Bug, mit der Spitze nach unten, darauf hätte man also achten müssen, soso. Der schwarz-gelbe Klassiker, dicker schwarzer Punkt und drei schwarze „Rotorflügel“ auf knallgelbem Grund, er hätte womöglich mehr Aufsehen erregt. Aber den bekam nur zu Gesicht, wer gestern auf einer der Brücken über den Rhein-Herne-Kanal stand und einen Blick ins Innere des Schubschiffs „Lastdrager 40“ riskierte. Abseits der verhüllten Ladung, am Heck des Tiefladers und zwei Meter neben dem Kennzeichen prangte nämlich das Lkw-Warnschild ordnungsgemäß nach DIN 4844: „Warnung vor radioaktiven Strahlen“.

Protest aus dem Kurzurlaub

Von Obrigheim nach Lubmin

Das Kernkraftwerk Obrigheim am Neckar , betrieben von Energie Baden-Württemberg (EnBW) wurde nach 37 Betriebsjahren im Jahre 2005 stillgelegt.

Die kontaminierten Komponenten kommen nach Lubmin an der Ostsee, werden dort aufbereitet, dekontaminiert und teils zurückverschifft.

Ja, guck: Da tuckerte doch am Pfingstmontag tatsächlich ein Atommüll-Transport über die Wasserstraße des Essener Nordens, irgendwann zwischen 7.30 und 8.30 Uhr, und gemessen an sonstigen Protesten gegen alles, was strahlt, ging die Sache ausgesprochen stiekum über die Bühne: Den Schubverband an einem strahlend schönen Wochenende auf die Reise zu schicken, erwies sich – wenn’s denn so geplant war – als taktische Meisterleistung. Nur ein paar unentwegte Atomkraftgegner , BUND, Linke und andere, trommelten auf die Schnelle zum zarten Protest. Und mailten aus dem Kurzurlaub, es sei doch wohl „unverantwortlich, dass man es weiterhin zulässt, Atom-Transporte durch ein Ballungszentrum wie das Ruhrgebiet zu leiten“. Eine Plane als Abdeckung, so die linke Ratsfrau Claudia Jetter gestern, „kann wohl nicht ernsthaft als Verpackung von verstrahltem Gefahrengut dienen“.

Erst am vergangenen Donnerstag war der Transport mit zwei 17 Meter langen und jeweils 160 Tonnen schweren Dampferzeugern sowie zwei Pumpen-Motoren vom 2005 stillgelegten Kernkraftwerk in Obrigheim im Neckar-Odenwald-Kreis aus auf die Reise geschickt worden. Den Neckar längs und den Rhein runter, in Duisburg dann in den Rhein-Herne-Kanal. Sonnenhungrige blinzelten am Ufer dem Schubverband entgegen, Jugendlich paddelten in der Nähe, und Kerstin Ciesla vom Bund für Umwelt und Naturschutz in Duisburg konnte nur den Kopf schütteln: „Völlig fassungslos musste ich zur Kenntnis nehmen, dass weder ein Polizeibegleitboot vorhanden war, noch dass das Schiff irgendwelche erkennbaren Kennzeichen der radioaktiven Fracht trug.“

Gefährlich wie Ammoniak

Video
Gegen den strikten Atomkurs von RWE demonstrierten Atomkraftgegner in Essen.

Cieslas Versuch, eine Strafanzeige bei der Wasserschutzpolizei in Ruhrort wegen unzulässiger Kennzeichnung von radioaktiven Materialien zu erstatten, kam allerdings nicht weit: „Der Grund ist so simpel wie unverständlich“, musste die Aktivistin lernen: Binnenschiffe brauchen keine spezielle Kennzeichnung von radioaktivem Material. Es reichen die erwähnten zwei blauen Kegel, die die Fracht als Gefahrgut mittlerer Stufe kennzeichnen – vergleichbar etwa einer Ammoniak-Ladung.

AKW-Protest in Essen

Für Essens Linke ist klar, dass sie in der nächsten Ratssitzung ihre Forderung nach einem Moratorium für Atomtransporte erneut auf die Tagesordnung bringen. Ein vergleichbares Ansinnen war im Herbst 2010 vom Stadtparlament mehrheitlich abgelehnt worden. Immerhin stehen weitere Transporte an, wenn auch nicht auf dem Wasserweg: Auch bei den Lieferungen radioaktiver Abfälle vom Kernforschungszentrum Jülich zum Zwischenlager nach Ahaus liegt Essen auf dem Weg. Man wird sie besser erkennen: schwarz-gelbe Zeichen und viel Polizei drum rum.

Wolfgang Kintscher


Kommentare
31.05.2012
16:15
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von Erika_Denter | #20

Klar weiß keiner wohin mit dem Dreck. Klar aber auch, dass so ein Dreck zumindest nicht unnötig durch die Gegend gekarrt werden sollte.
Ich sag nur: Uns stehen in den nächsten 1,5 Jahren fast hundert Castortransporte in NRW bevor. Von Jülich nach Ahaus. Aus dem einfachen Grund, dass die Lagerung in der Halle in Ahaus billiger ist, als die Lagerung in der Halle in Jülich. Mal schauen, wie rot-grün in NRW mit den absehbaren Protesten umgehen wird...

31.05.2012
07:19
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von Stadewaeldchen | #19

@ supergerd | #18: Seit wann zahlt die Arge die Stromkosten? Letzten Monat war das noch nicht der Fall, bitte um mehr Infos.
Und ob die "Meisterleistung" auch noch so gelobt würde, wenn der Kahn in Herne gegen einen Brückenpfeiler gerammt wäre? Die Kosten für eine mögliche Havarie und die ganzen Subventionen für die Atomenergie zahlt der Steuerzahler natürlich gerne, sind ja nur ein paar Milliarden bisher.
Und wohin der Atommüll soll weiß bisher niemand, das es Weltweit kein sichers Entlager gibt. Asse lässt grüßen.

1 Antwort
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von Pit01 | #19-1

#19

Schliesse mich Ihnen voll und ganz an.

29.05.2012
22:27
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von supergerd | #18

Sehe ich auch so!

Die ganzen demonstrierenden *********** wissen auch nicht, wohin der Müll soll. Die sind einfach nur dagegen... aber noch nie nen Euro Steuern gezahlt. Ist ja nicht schlimm, wenn der Strom teurer wird... zahlt ja die Arge.

1 Antwort
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Name von Moderation entfernt | #18-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

29.05.2012
17:30
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von powerjogi | #17

Ein cleverer Geniestreich, der nach Wiederholung schreit.
Ich als Steuerzahler bin dankbar, das man nicht wieder tausende Nichtsnutze auf den Plan gerufen hat, die sich dann auf MEINE Kosten vor den Bug ketten und wieder befreien lassen.

Der Staat lernt ... weiter so !!!!

29.05.2012
15:16
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von wimmel | #16

Das ist ja ein Ding, nun weiß ich auch warum am Sonntag ein im Duisburger Seitenhafen vor Anker liegendes Schiff von einer einsamen Frau mit einem Antiatomwimpel bewacht wurde.
Ich habe dort gleich vor dem Schiff gesessen und ein Buch gelesen.
Wenn ich mir überlege das die Dinger schwach strahlen und auch schon einige Polizisten die solche Behälter begleiteten an Krebs erkrankten läuft mir ein Schauer über den Rücken.
Bei einer vernünftigen Information hätte ich mich niemals in der nähe dieses Behälters aufgehalten.
Kann man denn einfach ein so gefährliches Gut mitten durch eines der bevölkerungsreichsten Länder transportieren und die Bürger dieser Gefahr aussetzen ?
Stellen sie mal einfach einen Grill im Städtischen Park auf und grillen, das gibt aber Ärger und da liegt ein strahlendes Ungetüm, so einfach im Dusiburger Hafen und das interessiert keine Socke.
Hilfe mir wird ganz schlecht !!

4 Antworten
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von dumper | #16-1

Der vergleich hinkt !
Den Ärger, den man wegen des Grillen bekommt,ist weil ein jeder seinen Müll anschließend liegen lässt.
Wenn nun jeder den strahlenden Müll liegen lassen würde............

Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von Catman55 | #16-2

Besser man hätte es nicht erkennbar transportiert, dann könnten sie nun ruhiger schlafen. Und dass die ganze Sache ungefährlich und Misstrauen völlig überzogen sind, haben FernerBeobachter und Co hier doch schon überzeugend dargelegt. Wozu also die Aufregung?

@catman55
von An77 | #16-3

Ach ja? Ungefährlich?

Das konnte -entgegen ihrer Behauptung- noch keiner hier überzeugend darlegen.

Und warum?

Weil keiner hier weiß um was es sich dabei wirklich handelte.(Falls doch, bitte den Finger heben) So wird fleißig gemutmaßt und jede "Seite" pocht darauf im Recht zu sein.
Ob da nun extrem Radioaktiver Sondermüll (illegal) durch die Welt gondelt, oder nur Alt-Metall welcher mal in der Nähe eines AKW seinen Dienst tat, daß erfährt man -wie so oft- in diesem Bericht nicht...

Für mich persönlich einfach nur so ein überzogener Bericht um ein wenig Aufsehen zu eregen.

Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von Catman55 | #16-4

Sorry, hab das Sarkasmuszeichen vergessen ;-)

29.05.2012
14:53
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von dumper | #15

Es wäre ja schön ,wenn man die Zeit zurück drehen könnte und dann den Beführwortern der Atomenergie aufzeigen könnte welche Folgen so ein GAU wie in Tschernobil hat .
Nur,leider ist es nicht möglich .Daher müssen wir die Kröte schlucken das die strahlenden Elemente in ein Zwischenlager transportiert werden müssen. Und jeder der meint mit Rabatz dagegen protestieren zu müssen lebt im Wolkenkuckucksheim .
Es ist nicht mehr Rückgängig zu machen. Mit gegen alles zu sein kann man nichts ändern und erreichen. Wir sollten froh sein das hier die Entsorgung,auch wenn es uns nicht gefällt in geordneten Bahnen verläuft ,und nicht wie in Russland ,wo das Zeugs einfach im Meer versenkt wird ohne Rücksicht und Verluste,frei nach dem Motto ,Sche..ß auf die Fischfressenden Anreiner !

29.05.2012
14:42
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von einbuergerausOB | #14

Und die Österreicher verdienen durch den Transport wieder an unseren Strompreisen mit.

29.05.2012
13:25
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von wohlzufrieden | #13

Deswegen war das Wetter also so strahlend...

1 Antwort
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von Catman55 | #13-1

Genau. Lassen wir bei kühler Witterung einfach ein paar Atomtransportschiffe durch die Gegend tuckeln...

29.05.2012
13:05
Schön zu hören,
von georgbochum | #12

dass es auch mal ohne Hysteriker udn Chaoten ging, die horrende Kosten und Sachbeschädigungen verursachen. Schade, dass die WAZ den hysterischen Kommentaren von Lokalpolitikern und Naturschützern - offenbar ohne minimale physikalsiche Grundkenntnisse - Raum geben musste. Wie lächerlich die Aufregung ist, zeigt ja dieser Satz: "Es reichen die erwähnten zwei blauen Kegel, die die Fracht als Gefahrgut mittlerer Stufe kennzeichnen – vergleichbar etwa einer Ammoniak-Ladung." Mit anderen Worten: Für jeden Benzin-LKW wären nach dieser Logik Sitzblockaden nötig.

5 Antworten
Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von An77 | #12-1

Uuuh, also Benzin mit Ammoniak oder Atommüll zu vergleichen ist schon eine erschreckende verhamlosung der Sache. Wenn man einem schon vorwirft keinerlei physikalischen Grundkenntnisse zu haben, sollte man aber doch schon vom generellen unterschied der Gefahren besagter Stoffe wissen.

Benzin Transporte benötigen im übrigen nur einen blauen Kegel bzw. Licht.

Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von Dinky | #12-2

aber ein Benzin-LKW strahlt keine radioaktive Strahlung ab!!!

Ein Castor ist in der Regel ein guter Schutz, aber eine Plane?? Ich wüßte zu gerne, wie hoch die Dosis der Strahlung war, den die drei auf dem Bild ausgesetzt war

Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von FernerBeobachter | #12-3

"Uhhh, also Benzin mit Ammoniak oder Atommüll zu vergleichen ist.." ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.

"Wenn man einem schon vorwirft keinerlei physikalischen Grundkenntnisse zu haben, sollte man aber doch schon vom generellen unterschied der Gefahren besagter Stoffe wissen..:" Und die wären? Richtig, Benzin ist hochentzündlich, gifltig und umweltgefährlich. Aktivierte Metalle geben eine gewisse Strahlung ab, in Abhängigkeit derer andäquate Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Wenn z.B. die Dampferzeuger vornehmlich Alpha- und Beta-Strahlen abgeben, wäre die dicke Plane ein wirksamer Schutz der Nachbarschaft. Mehr aber auch nicht. Keine schmelzenden Kerne, kein Fukushima.
Ansonsten hilft es unheimlich (...), Abstand zu halten, da, wie jeder physikalisch Informierter weiß, Stahlung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. Und die Aufenthaltsdauer bestimmt die Dosis. Ist übrigens wie beim Sonnenbaden /-brand.

Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von An77 | #12-4

Hä? Komisch Ausgedrückt, aber Sie geben mir ja letzendlich recht. Auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum Sie eine Fragestellung in Ihren Kommentar angeben und diese dann selbst beantworten.
Ist natürlich nett....

Ansonsten sind ein paar glitzekleine Unfeinheiten in ihrer Aussage, die aber nicht wirklich von Wert sind.
Außer vieleicht, daß eine Plane nie und nimmer ein ausreichender Schutz für Atomaren Müll jedlicher Art ist und als alleiniger Transportschutz auch nicht zulässig. (Zumindest nicht bei wirklich Strahlendem Müll)
Da es sich aber wohl nur um eine Plane handelte, die den wirklichen Transportbehälter abdeckt (oder keine nenneswerte Strahlung vorlag), ist dies -genauer Betrachtet- eigentlich auch albern zu erwähnen.

Mich täte nur Interessieren, woher so einige immer ihre Informationen bekommen. Über die Strahlungs Intensität wird absolut nüx erwähnt, aber jeder weiß selbstverständlich, daß diese Harmlos ist. Woher, daß wiederum weiß man anscheinend nicht.....

Atomtransport fährt fast unerkannt über Rhein-Herne-Kanal
von Mondschatten | #12-5

Aus den Nachrichtensendungen eines NRW-weiten ARD-Spartensenders, dessen Name hier nicht mehr so gern gesehen ist, seit man ob dieses Internetauftrittes in Klinsch geraten ist.

29.05.2012
13:01
Ich möchte kurz darauf hinweisen, dass...
von FernerBeobachter | #11

... unter den Zeltbahnen nur (infolge der Neutronenstrahlung während des Leistungsbetriebes) aktivierte Metallteile transportiert wurden. Ja, die strahlen zwar noch eine gewisse Zeit lang (100...200Jahre vielleicht?), geben aber keine Zerfallswärme ab, müssen weder gekühlt werden, noch kann man aus den Teilen Bomben bauen (höchstens konventionelle "schmutzige" B..).
Transporte dieser Art sind gang und gäbe, und wer einen völligen Stop fordert, darf sich gern in der Ausfahrt des nächsten Krankenhauses einbetonieren. Das würde den Intellekt des durchschnittlichen Anti-Alles-Deomonstrierers sicherlich nicht überfordern und hätte auch kurzfristig gewissen Unterhaltungswert.

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