Architektur, Design und Platz zum Deuten

„Elbows & Knees“ heißt eine Werkgruppe von Erika Hock im Kunsthaus Essen. Die Schau ist eine Mischung aus Architektur, Design und Kunst im Raum. Die Arbeiten entziehen sich dabei bewusst einer eindeutigen Zuordnung und Benennbarkeit. Möbel, Skulpturen, Körperhaltungen, Zeichnungen im Raum oder Gebrauchsobjekte ohne erkennbare Funktion – wer die lampenartigen Gebilde, die sockellos im Raum oder an der Wand platzierten Linienelemente, die gerüstähnlichen Leitersysteme oder die aufrecht stehenden Liniengebilde sieht, mag an Bauhaus denken oder auch an die abstrahierte Ausführung eines Spielgeräte-Parcours.

Hocks Werke überschreiten so lustvoll die Genre-Grenzen und führen auf das schwankende Parkett einer bewusst im Unklaren belassenen Funktionszugehörigkeit.