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Arbeiten an A 40 bieten Vorgeschmack auf Vollsperrung im Sommer

21.02.2012 | 06:02 Uhr
Arbeiten an A 40 bieten Vorgeschmack auf Vollsperrung im Sommer
Nach 50 Jahren werden die Helbingbrücken generalsaniert. Die A 40 wird dafür im Sommer drei Monate lang gesperrt.Foto: Müller

Essen.  Für die drei Monate wird im Sommer die A 40 zwischen der Ausfahrt Essen- Zentrum und dem Autobahndreieck Essen-Ost gesperrt. Einen Vorgeschmack auf den erwarteten Verkehrskollaps bieten die aktuellen Arbeiten von Straßen NRW ab Dienstag.

Im kommenden Sommer wird die A 40 zwischen der Ausfahrt Essen- Zentrum und dem Autobahndreieck Essen-Ost zur Großbaustelle. Vom 6. Juli bis Ende September wird die wichtigste Verkehrsader des Ruhrgebiets abgeklemmt. Dann heißt es fast drei Monate lang: Vollsperrung! Straßen NRW bietet dafür ab Dienstag einen Vorgeschmack.

Die Bauarbeiten werfen ihre Schatten bereits voraus, wenn die Regionalniederlassung Ruhr des landeseigenen Baubetriebes am Dienstag, 21. Februar, damit beginnt am Autobahndreieck Bäume und Büsche zu schlagen.

Vermessung der Hauptbrücken

Die Gehölze werden auf einer Länge von 500 Metern in Fahrtrichtung Duisburg zurückgeschnitten. Das bleibt laut Straßen NRW nicht ohne Folgen: Auf den Zufahrten von der A 40 auf die A 52 wird der Verkehr über verengte Fahrstreifen geführt - voraussichtlich bis Ende Februar.

Am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. Februar, beginnen Vermessungstrupps mit der Bestandsaufnahme auf den drei Auf- und Abfahrten der Helbingbrücken . Am darauffolgenden Wochenende werden die beiden Hauptbrücken des nunmehr rund 50 Jahre alten Bauwerks vermessen. Auch dadurch wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen, denn zeitweise muss jeweils eine Spur der Autobahn gesperrt werden, abwechselnd in Richtung Dortmund und in Richtung Duisburg.

Modernisierung des A-40-Tunnels

Täglich rollen rund 71.000 Fahrzeuge über die Helbingbrücken. Das hat Spuren hinterlassen. Während der Vollsperrung im Sommer werden deshalb die Fahrbahn, die Fahrbahnübergänge und das Geländer erneuert. Allein für die Sanierung der Brückenkonstruktion kalkuliert Straßen NRW mit Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

Die Baukosten summieren sich auf stolze 16 Millionen Euro, weil nicht nur die Helbingbrücken gearbeitet wird, sondern auch zwei andere Brücken instand gesetzt werden: die Fußgängerbrücke „Steubenstraße“ und die Brücke „Stadtwaldbahn“ über die Hohenburgstraße und die Bahnlinie. Zeitgleich nutzt Straßen NRW die Vollsperrung, um die technische Ausstattung des A-40-Tunnels zu modernisieren: Beleuchtung und Löschwasserversorgung werden erneuert, Notausgänge verbreitert und zusätzliche Notrufsäulen eingerichtet.

Der Verkehr wird während der Bauarbeiten über innerstädtische Straßen umgeleitet. Staus sind also unvermeidlich.

Marcus Schymiczek

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Kommentare
21.02.2012
16:44
Arbeiten an A 40 bieten Vorgeschmack auf Vollsperrung im Sommer
von dr_john_becker | #4

Das Problem ist, dass Straßen.NRW auch hier wieder Jupp und Hans einsetzen wird - das Problem ist, dass die beiden ja bereits auf gefühlten 87 Baustellen in NRW im Einsatz sind. In gewisser Form tun mir die beiden auch Leid, weil sie ja alles alleine machen müssen.

Ganz ehrlich: Es ist ein Witz (!), wie Straßen.NRW / das Land agiert. So eine Brücke sollte in MAX. (!!!) 1 Woche neu gebaut sein, in 3 Schichten / Tag (3 x 8 Stunden), notfalls mit eingeflogenen Straßenarbeitern aus Indien, oder so, und mit min. 100 - 200 Mann / Schicht. Doch wir wissen es alle: Sehen wird man auf der Baustelle nur einen Orangemann auf 20 Reihen, und dass auch nur tagsüber wenn es nicht regnet.

1 Antwort
Arbeiten an A 40 bieten Vorgeschmack auf Vollsperrung im Sommer
von Beta_Buerger | #4-1

Wer soll denn die Arbeitslöhne zahlen?! Zudem noch das ganze Personal? Die ganzen Baufirmen haben jetzt schon kaum Puffer. Hier sollte einfach viel mehr Geld vom Land bereitgestellt werden.

Mein Vater kam in den 80igern aus dem Osten (CZ) in dieses Land. War total positiv überrascht über die Straßenverhältnisse. Kaum war eine Baustelle da, war sie auch wieder verschwunden. Heute ist es genau anders rum! Wenn ich mir eine Baustelle dort anschaue wird dort Tag und Nacht gearbeitet.

21.02.2012
15:10
Arbeiten an A 40 bieten Vorgeschmack auf Vollsperrung im Sommer
von nothdurft | #3

Die Alkali-Kieselsäure-Reaktion (kurz AKR) oder auch nur Alkalireaktion oder Alkalitreiben, umgangssprachlich auch Betonkrebs, ist die Bezeichnung für die chemische Reaktion zwischen Alkalien des Zementsteins im Beton und Betonzuschlägen mit alkalilöslicher Kieselsäure. Die Bezeichnung Alkali-Aggregat-Reaktion (AAR) fasst ähnliche Prozesse zusammen, von denen die AKR die wichtigste ist. Es entstehen aus Löschkalk Ca(OH)2 und Quarz SiO2 durch Kristallbildung u.a. Wollastonit und andere Calciumsilikate, z.B. Ca(OH)2 • SiO2.

21.02.2012
15:06
Arbeiten an A 40 bieten Vorgeschmack auf Vollsperrung im Sommer und länger
von nothdurft | #2

Wenn Untersuchungen ergeben , dass hier , wie bei vielen Betonbrücken und Strassen, der Betonkrebs wütet, werden die 3 Monate wohl nicht reichen.Da hilft dann nur Vollsanierung.

21.02.2012
12:59
Arbeiten an A 40 bieten Vorgeschmack auf Vollsperrung im Sommer
von kerzenlicht | #1

Auch wenn "Staus unvermeidlich" sein sollen, wehren Sie sich gegen die geplante Umleitung "Friedrich-/Hohenzollern-/Kurfürstenstraße Richtung Steeler Straße". Die Kurfürstenstraße ist einspurig, was für ein Gutachter hat diesen Vorschlag eingebracht?
Eine weiträumige Umfahrung z.B. über die zumindest zweispurige Ruhrallee wieder auf die A52 wäre doch viel sinnvoller, das Kreuz Huttrop sollte ganz gesperrt werden.

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