Anwohner im Essener Süden sind besorgt
09.11.2009 | 10:25 Uhr 2009-11-09T10:25:00+0100Essen. In der Nacht zu Samstag haben Unbekannte in Kettwig drei Mülltonnen in Brand gesteckt. Anwohner im Essener Süden sind nach den Brandstiftungen besorgt. Von Serientätern ginge man aber nicht aus, so Polizeipressesprecher Raymund Sandach.
Nach Brandstiftungen in den historischen Altstädten von Werden und Kettwig hat die Sorge vor Serientätern im Essener Süden zugenommen. Die Polizei mahnt allerdings zur Besonnenheit: Zwischen den gehäuften Brandanschlägen sei „keine Verbindung erkennbar”, sagt Polizeisprecher Raymund Sandach.
In der Nacht zum Samstag hatten in Kettwig Unbekannte drei Mülltonnen in einer Hauseinfahrt an der Hauptstraße in Brand gesteckt. Das hätte böse enden können, sagt Klaus Stichel, Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr: „Man sieht die Spuren am Fenster – die Flammen waren kurz davor, auf das Haus überzugreifen.”
Anwohner bemerken Feuer
Am Samstag gegen 20.30 Uhr bemerkten Anwohner in der Werdener Altstadt Feuer in einem freistehenden Gebäude an der Kreuzung Hufergasse/Joseph-Breuer-Straße. Ausgebrochen war der Brand im Erdgeschoss in den Räumen der Postfiliale. Als die Feuerwehr eintraf, schlugen den Rettern die Flammen schon aus den Fenstern entgegen. Die Löschtrupps brachten den Brand binnen einer halben Stunde unter Kontrolle. In beiden Fällen ermittelt die Kripo wegen Brandstiftung und bittet um Hinweise: 8290.
Bereits in der Nacht zum 28. Oktober war am Baldeneyseee die historische Gaststätte „Zur Kluse” in Bredeney völlig ausgebrannt. Auch hier hatten die Ermittlungen des Kommissariates 11 und eines Sachverständigen ergeben: Dieses Feuer wurde vorsätzlich gelegt. Zwei Wochen zuvor war in Fischlaken ein Bootsschuppen auf dem Gelände der „Bauernstuben” auf der Harnscheidts Höfe angesteckt worden. In diesem Fall konnten die Experten aufgrund der Zerstörung des Gebäudes keine Brandursache ausmachen: „Technischer Defekt oder Brandstiftung, beides kann möglich sein”, sagte Polizeisprecher Sandach. Auf dem Gelände der „Bauernstuben” war nach Angaben des Pächters dreimal in den letzten zwei Jahren Brandstiftungen verübt worden. Zuletzt hatte dort ein Brand in der Nacht zum 24. März einen Schaden von rund 100 000 Euro angerichtet.
Millionenschaden bei Baumarkt-Brand
Auch das Feuer im Kettwiger Hellweg-Baumarkt Ende September im Teelbruch ist gelegt worden. Dort war ein Millionenschaden entstanden, weil ein Feuer von einem Inbisswagen auf eine ausgestellte Gartenlaube und dann auf das Baumarktgebäude selbst übergegriffen hatte.
17:41
@5: ...keine Serie? ...was dann?
Hängt von der Anordnung der Mülltonnen ab.
In Reihe: Dann Seirie; parallel: Dann keine Serie.
15:56
also drei Mülltonnen sind noch keine Serie? Ok was dann? Ein ganzer Straßenzug?
12:03
@2: ...und was brennt als nächstes??
Laut Planung des Feuerteufels: Der Baum inne Doof-Schänke!?
19:19
Mehr Präsenz wegen einer brennenden Mülltonne, aufgedeckt durch Kai Süselbeck, ich roll mich ab.
16:02
3 Mülltonnen, 1 Lokal, 1 Halle, 1 Baumarkt und was brennt als nächstes??
Tatsache ist, daß sowas mit mehr Präsenz der Polizei vermutlich verhindert würde.
Und das ist keine Panikmache. Denn brennt nach einer Mülltonne ein Haus mit Kindern dann ist das Geschrei groß!
13:06
Ah-ja! Wieviele Anwohner waren es nochmal genau?
Und wo jetzt nochmal genau: in Kettwig? Oder im ganzen Süden?
Und das, obwohl die Polizei keine Verbindung zwischen 3 Mülltonnen in Kettwig und einem Ausflugslokal am Baldeneysee erkennt?
Irgendwie klingt das jetzt nach Panikmache, Herr Süselbeck. Oder was ist Ihr Antrieb dabei?