Anpfiff für den Stadion-Neubau bei Rot-Weiß Essen
28.03.2011 | 19:38 Uhr 2011-03-28T19:38:00+0200
Essen. Im April beginnen die Arbeiten am RWE-Stadion in Essen. Der Bau mit 20.000 Plätzen soll 2013 fertig sein. Während der Zuschlag für den Rohbau an ein Unternehmen aus Osnabrück ging, könnten beim weiteren Ausbau auch lokale Firmen ins Spiel kommen.
Noch spielt Rot-Weiß Essen in der fünften Liga. Doch die Fans des Traditionsvereins dürfen sich in diesen Tagen im siebten Himmel wähnen. Ihr RWE steht auf dem ersten Tabellenplatz und damit kurz vor dem Aufstieg, und nun rückt näher, wovon sie an der Hafenstraße seit Jahren träumen: der Bau eines neuen Stadions . Die Grundstücksverwaltung Essen (GVE) hat den Auftrag für den Rohbau vergeben. Nach einem europaweiten Vergabeverfahren erhielt die Köster GmbH aus Osnabrück den Zuschlag. Im April fließt der Beton, dann sollen auf dem Baufeld die Gründungsarbeiten für den Neubau beginnen.
„Schlüsselfertig übergeben“
Dass die Köster GmbH Fußballstadien kann, hat das Bauunternehmen bewiesen. Die BayArena in Leverkusen, die Volkswagen Arena in Wolfsburg sowie die Nord- und Südtribüne des Signal Iduna Parks von Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund wurden „schlüsselfertig übergeben“, wie es in der Branche heißt.
In Essen muss sich Köster auf die Rohbauarbeiten beschränken. Acht Unternehmen hatten sich laut GVE um den Auftrag mit einem Volumen von zehn Millionen Euro beworben. Beim Ausbau des Stadions soweit möglich örtliche Unternehmen ins Spiel kommen. Hintergrund: Bis zu 20 Prozent der Bausumme kann ohne europaweite Ausschreibung vergeben werden. 31 Millionen soll das Stadion kosten. Die Haupttribüne soll bis Ende des Jahres stehen, dann folgen Gast- und Gegentribüne, bevor die RWE-Kicker zur Saison 2012/13 in die neue Arena umziehen. Erst dann folgt der Abriss des Georg-Melches Stadion und der Bau der vierten Tribüne. 2013 soll das Stadion mit 20.000 Plätzen fertig sein.
14:30
Sicherlich , eine Sardinenbüchse ohne Ecken und mit kaputtem Deckel, Aber besser als unser Schloß Karies .
Wenn Rot-Weiss den gegenwärtigen Erfolg auch in die Regionalliga tragen kann, werden sich auch Türen öffnen und dafür Ecken und Dächer schließen. Warz ab, wie der Hautarzt sagt!
12:52
In Essen wurden seit Jahrzehnten notwendige Innovationen verschlafen. Wie lange hat es von der Planung bis zur Realisierung gedauert (Aalto-Theater, Rathaus, jetzt das Stadion; die Liste ließe sich fortführen). Anstatt jetzt ein vernünftiges Stadion zu bauen (mit vollständigen Dach und geschlossenen Ecken), wird auch jetzt wieder nur herumgedoktert. Neben dem RWE-Stadion ist auch der Uhlenkrug zu einer Bauruine geworden. Und das Grugastadion, wo ist eigentlich der Verkaufserlös geblieben?
12:07
@#7 von schriftsetzer , am 29.03.2011 um 10:14
natürlich sind die statischen Voraussetzungen vorhanden.
Das Problem ist aber, das die Stadt wieder 30 Jahre über eine Aufstockung diskutieren wird, wenn der sportliche Erfolg da ist.
Ganz nüchtern gesehen, ohne Fan-Brille.
Wenn RWE ab Juni tatsächlich schuldenfrei ist,
( der einzige schuldenfreie Klub im Revier), ist das sportliche Fortkommen nur mir absoluter Dummheit zu verhindern.
RWE hat jetzt schon mehr Zuschauer als RWO und teilweise auch der VFL Bochum!
Der schlafende Riese ist im anrollen!
10:14
Leute... der Neubau, der jetzt errichtet wird, hat die statischen Vorraussetzungen für eine sukzessive Erweiterung, wenn sich denn der sportliche Erfolg einstellt: Schließen der Ecken und Errichten eines Oberranges. Alles bekannt und X-mal kommuniziert...
10:00
20 . 000 Zuschauer Stadion sind für Duisburg , Bochum oder Oberhausen vielleicht ausreichend .
Wenn es bald in Essen fußballtechnisch ab der 3 . Liga wieder rund geht , sind eine 20 . 000 er Capacität ein echter Witz !
09:03
@#1 von Nikolaus111 , am 28.03.2011 um 22:45
was für ein Qutasch. HT beteiligt sich genauso an Ausschreibungen wie andere Firmen auch.
Wären sie nicht oftmals der billigste, würde HT auch keine Aufträge bekommen.
Köster ist ein bewährtes Unternehmen, und hat schon einige Stadien gebaut.
Welche Stadien hat HT gebaut?
Allerdings ist ein Stadion für 20.000 ohne geschlossene Ecken und nur 3 Dächern ein Witz!
Entweder man baut was vernünftiges oder lässt es sein. In dieser Form hilft das neue Stadion dem Verein nicht.
Wer verfolgt hat, wie lange es bis zum Neubau gedauert hat, der kann sich gut vorstellen, das eine optionale Erweiterung nicht mal ebenso erfolgen wird
08:34
Und wieder falsch:Der Verein heißt Rot-Weiss und nicht Rot-Weiß! Ist das so schwer?
07:14
Es ist klasse das ein neues Stadion in Essen gebaut wird. Obwohl, die Stimmung in unserer Ruine wird wohl nie mehr erreicht.
Doch leider ist es mit 20.000 Zuschauern absehbar zu klein, wenn in der fünften Liga 12.000 Zuschauer kommen.
04:57
Endlich
22:45
Gut, dann werden die Kosten aus dem Ruder laufen, wenn die GVE selber Generalunternehmer spielt. Da hätte mann sich wohl lieber auf Hochtief verlassen. Die schmeißen zur Zeit die Rohbauer raus, weil die Aufträge fehlen. Aber so ist das Geschäft. Denn billigsten nehmen und am Ende draufzahlen.