Alte Musik und eine Uraufführung in St. Peter

Kettwig..  Alte Musik und eine Uraufführung stehen im Mittelpunkt eines Konzertes, zu dem das Kettwiger Bach-Ensemble heute in die Schinkel-Kirche St. Peter am Münzenbergerplatz einlädt. Beginn der Veranstaltung wird um 19. 30 Uhr sein, sie wird vom WDR aufgezeichnet.

Neben dem Chor, der seit seiner Gründung von Wolfgang Kläsener geleitet wird, werden die Schlagzeuger Prof. Christian Roderburg, Salome Amend und Xiao Fu als Solisten zu hören sein.

Premiere hat die „missa brevis“ des Essener Komponisten Thomas Beimel, der sich dem Oratorium der katholischen Messe bewusst aus der Position des Zweiflers, des Nicht-mehr-Gläubigen zuwendet. Die Musik entsteht aus einem Wechsel zwischen Identifikation und kritischer Distanz, von bewusster Abgrenzung und respektvollem Einverständnis.

Beimel hat an der Folkwanghochschule Essen Viola studiert und ist Mitbegründer des Ensembles „Partita Radicale“, das seit 1989 als Kollektiv für improvisierte und zeitgenössische Musik arbeitet. 1999 wurde „Idyllen“, seine erste Oper, nach einem Roman von Jean Paul, am Stadttheater Mönchengladbach uraufgeführt.

Im Rahmen des Konzerts in Kettwig werden außerdem Werke von Palestrina, Poulenc und Stravinsky zu hören sein.

Chorleiter Wolfgang Kläsener ist als Organist Preisträger des Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig und leitet außerdem seit 1993 die Kantorei Barmen-Gemarke in Wuppertal. Seit 2006 ist er zudem der künstlerisch Verantwortliche für die Wuppertaler Orgeltage.

Das Konzert wird mit dem Kettwiger Programm u.a. noch in Köln und Leverkusen zu hören sein.

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