Als Reisebüros noch Fernschreiben schickten

Aus der Lokalzeitung vom 8. April 1965:.  Pünktlich zum Beginn der Osterferien melden die Essener Reisebüros: So gut wie alle Osterreisen sind ausverkauft!

Während bei der Reiseplanung heutzutage das Internet und Online-Datenbanken – auch für Reisebüros – nicht mehr wegzudenken sind, läuft die professionelle Urlaubsorganisation vor 50 Jahren so: „In den Reisebüros stehen die Telefone nicht mehr still“, notiert der Zeitungsreporter damals, „ein Fernschreiben nach dem anderen geht mit dem Wunsch nach einem Urlaubsquartier ins Ausland. Auf jedes Fernschreiben und jedes Telefongesprärch indes immer wieder die bedauernde Antwort: ,Tut uns leid, kein Platz mehr!’“

Vor 50 Jahren informierten sich die Bürger über Wetterprognosen an Urlaubsorten komplett anders als heute: „Vor einer Woche stellte das Wetteramt seinen Fernsprechauftragsdienst um“, heißt es im Zeitungsartikel. „An Stelle der Wintersportmeldungen wird jetzt wieder ein Reisewetterdienst herausgegeben. Die Berichte werden täglich zusammengestellt. Ab 14 Uhr kann man sich jeden Tag informieren, wie das Wetter in den deutschen und ausländischen Urlaubsgebieten wird.“